Hoffnung auf Gelder vom Bund Investitionen in Dünenbad und Turnhalle in Dörpen

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Umfassend saniert werden soll das Dünenbad in Dörpen. Foto: Emsland TourismusUmfassend saniert werden soll das Dünenbad in Dörpen. Foto: Emsland Tourismus

Dörpen. Rund 1,2 Millionen Euro will die Gemeinde Dörpen in die Sanierung des Dünenbades und der „Alten Turnhalle“ investieren. Voraussetzung ist allerdings, dass die Projekte in ein neues Förderprogramm des Bundes aufgenommen werden.

Die Anträge hatte die Verwaltung wegen der sehr kurzen, bis zum 13. November laufenden Bewerbungsfrist, bereist gestellt. Der Rat stimmte den Plänen in einer Sondersitzung am Montag einhellig zu. Eine Entscheidung über die Förderung wird im Januar oder Februar 2016 erwartet.

Laut Andreas Hövelmann, Leiter des Hauptamtes, stehen in dem Programm des Bundesbauministeriums 100 Millionen Euro für ausgewählte Projekte der Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 45 Prozent der Gesamtkosten. Beim Dünenbad belaufen sich diese auf rund zwei Millionen Euro, von denen die Gemeinde 935000 übernehmen müsste. Bei der Turnhalle sind es 307000 Euro von der Gesamtsumme in Höhe von 558000 Euro.

Einmalige Chance

Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU) wies in der Sitzung darauf hin, dass die in die Jahre gekommenen Gebäude über kurz oder lang sowieso saniert werden müssten. Das neue Förderprogramm biete jetzt die Gelegenheit. „Solche Chancen bekommt man nur einmal“, so der Bürgermeister. Die Finanzierung des Eigenanteils werde Dörpen auf jeden Fall hinbekommen. Dieser Einschätzung stimmten alle Ratsmitglieder zu.

Sanierung der Rutsche

Was soll gemacht werden? Im 1990 errichteten Dünenbad sind der Umbau und die Erweiterung des Eingangs- und Umkleidebereiches geplant (944000 Euro) sowie die Sanierung der Rutsche (573000). Ferner sind technische und energetische Verbesserung vorgesehen.

In der „Alten Turmhalle“ soll die Bodensohle ausgetauscht (79000 Euro) und eine Akustikdecke (55000) eingebaut werden. Außerdem sehen die Planungen die Installation einer Fußbodenheizung (80000) und den Anschluss des Gebäudes an die Nahwärmeversorgung aus der Vergärungsanlage bei der Zentraldeponie Dörpen vor. Die Trinkwasseranlage soll für 48000 Euro saniert und eine Beleuchtungsanlage mit LED-Technik eingebaut werden.

Bei positivem Förderbescheid sollen die Baumaßnahmen bereits 2016 begonnen und abgeschlossen werden.


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