Geld aus Kinderbesuchstagen Dörpener Papierfabrik spendet 2000 Euro an Hospize

Von Jennifer Kemker

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Am Herzen lag ihnen, dass die 2000-Euro-Spende in der Region bleibt: Werksleiter Klaus Reimann, Elli Hackmann, Werner Kremer, Carina Andrees, Rosemarie Janetzky, Irmgard Steenken, Eva Osteresch, Elisabeth Kuper, Martina Rüther, Antonia Gruber und Michael Strodt (von links). Foto: Jennifer KemkerAm Herzen lag ihnen, dass die 2000-Euro-Spende in der Region bleibt: Werksleiter Klaus Reimann, Elli Hackmann, Werner Kremer, Carina Andrees, Rosemarie Janetzky, Irmgard Steenken, Eva Osteresch, Elisabeth Kuper, Martina Rüther, Antonia Gruber und Michael Strodt (von links). Foto: Jennifer Kemker

Dörpen. Das Unternehmen UPM Nordland Papier in Dörpen hat je 500 Euro an die Hospizbewegungen in Leer, Meppen, Sögel sowie Papenburg und der Umgebung gespendet. Der Betrag ist im Zuge der Tombola und von Papierverkäufen an den Kinderbesuchstagen zusammengekommen, wo rund 650 Familien an zwei Samstagen die Papierfabrik in Dörpen besucht hatten.

Der Arbeitskreis der Kinderbesuchstage habe zusammen mit der Unternehmensleitung beschlossen, dass das Geld auf jeden Fall in der Region bleiben solle. „Ich finde es gut, dass wir so tolle Einrichtungen mit der gesammelten Spende unterstützen können“, sagte Werksleiter Klaus Reimann am Montag während der Scheckübergabe. „Das Geld ist dort auf jeden Fall sehr gut angelegt.“

„Ich freue mich, dass wir bedacht worden sind, weil wir von den Spenden leben und darauf angewiesen sind“, sagte Michael Strodt vom Sögeler Hospiz. Momentan werde dort ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet.

„Es ist schön, dass das Geld durch eine Aktion für Kinder gesammelt werden konnte“, fand Rosemarie Janetzky von der Hospiz Initiative Leer. Denn das schafft nach ihren Worten eine Verknüpfung mit ihrer Arbeit, wo sie sich immer mehr mit Kinder- und Jugendtrauergruppen beschäftigen. Auch Strodt ist der Meinung, dass die Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wichtiger wird, denn gerade sie sind es, die wieder Lebendigkeit und Ehrlichkeit in die Trauerbewältigung bringen. „Es gibt keine besseren Trauerbegleiter als Kinder. Mit ihrer Art schaffen sie es, dass ein Trauernder wieder eine Sekunde lachen kann“, sagte Strodt.


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