Erweiterter Vorstand gewählt Johann Mardink weiter Vorsitzender der CDU Lehe

Von Jennifer Kemker

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Zum neuen Vorstand des CDU-Ortsvorstandes Lehe gehören: Rolf Thieke, Vera Butterweck, Bernd Zumsande, Michael Hegemann, Ludger Hermes, Doris Lüssing, Burkhard Hermes und Johann Mardink (von links). Als Gast begrüßten die Mitglieder Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Foto: Jennifer KemkerZum neuen Vorstand des CDU-Ortsvorstandes Lehe gehören: Rolf Thieke, Vera Butterweck, Bernd Zumsande, Michael Hegemann, Ludger Hermes, Doris Lüssing, Burkhard Hermes und Johann Mardink (von links). Als Gast begrüßten die Mitglieder Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Foto: Jennifer Kemker

Lehe. Auf der Mitgliederhauptversammlung des CDU-Ortsvorstandes in Lehe ist der bestehende Vorstand neu gewählt und erweitert worden. Außerdem stellten Vorsitzender und Gemeindebürgermeister Johann Mardink sowie Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken aktuelle Projekte vor.

In Sachen Gemeindepolitik sprach Mardink die vier Spielplätze der Leher Gemeinde an. „Es hat über zwei Jahre gedauert, das Projekt fertigzustellen. Als erstes unserer Projekte ist es gestartet und als letztes nun endlich abgeschlossen worden“, erklärte der Vorsitzende. Die kleinen und großen Bürger seien dabei in der Ideenfindung und der Umsetzung maßgeblich beteiligt gewesen.

Auch der Schulhof der Leher Grundschule ist neu auf die Motorik der Kinder ausgerichtet worden. Momentan arbeite die Gemeinde an der Erweiterung der Baugebiete. Es sollen zehn neue Baugrundstücke entstehen. Als einen „Schandfleck“ bezeichnete Mardink die alte Molkerei in Lehe. „Wir versuchen, eine Lösung dafür zu finden, die die Gemeinde auch stemmen kann“, so Mardink. Eventuell sollen dort Wohneinheiten für alte oder behinderte Menschen gebaut werden.

„Lehe hat sich prächtig entwickelt“, stellte Hermann Wocken fest. Für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr sei es wichtig, dass der CDU-Vorstand den Bürger etwas präsentieren könne. Auch die Perspektiven des Dorfes müssten dargestellt werden. Hinsichtlich der Samtgemeindepolitik bilanzierte Wocken, dass sich mittlerweile alle Mitgliedsgemeinden gewerblich, aber auch wohnbaulich entwickeln können. In Dörpen will die Samtgemeinde laut Wocken ein Medienentwicklungskonzept voranbringen. Der erweiterte Unterricht mit Tablets und Computern solle die Medienkompetenz der Kinder steigern.

Die Samtgemeinde soll bis zum Januar 2016 nach Angaben von Wocken knapp 180 Flüchtlinge aufnehmen. „Momentan beherrschen wir die Situation noch. Es ist unsere menschliche, christliche und soziale Pflicht, den Flüchtlingen zu helfen“, sagte Wocken. Wichtig sei zudem, dass der Samtgemeinde Wohnraum angeboten werde, damit es nicht soweit komme, dass die Flüchtlinge in Zelten unterkommen müssten.

„Aufgrund der Kommunalwahlen am 11. September 2016 müssen wir unseren Vorstand neu wählen“, sagte Mardink. In seinem Amt als Vorsitzender bestätigten die Mitglieder Mardink. Als seine Stellvertreter wurden Hermann Rösing und Michael Hegemann gewählt. Als Beisitzer erweitern nun Rolf Thieke, Bernd Zumsande, Ludger Hermes, Burkhard Hermes und Doris Lüssing den Vorstand. Auch Schriftführerin Vera Butterweck wurde wiedergewählt.


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