Fünf Festzelte und acht Bühnen Kugelbombeneffekte beim „Heeder See in Flammen“


heid Heede. Das alljährliche Fest „Heeder See in Flammen“ hat am ersten Augustsamstag wieder mehrere Tausend Besucher aus dem gesamten Emsland und der näheren Umgebung an die längste Strandpromenade des Emslands gelockt. Es wurde bis in den Sonntag hinein gefeiert.

Eines der Glanzlichter auf der etwa einen Kilometer langen Promenade mit fünf Festzelten und acht Bühnen war das Musikfeuerwerk mit großkalibrigen Kugelbombeneffekten. „Dieses Feuerwerk, das nur von geschulten Experten und mit behördlicher Genehmigung gezündet werden darf, gibt es aufgrund der erforderlichen hohen Sicherheitsabstände nur sehr selten in Deutschland“, erklärte Pyrotechniker Karl-Gideon Lüke aus Bielefeld und überprüfte ein letztes Mal die Programmierung des Zündcomputers. Um Punkt 23 Uhr schaltet er scharf und drückt auf „Fire“. Etwa zwölf Minuten lang tauchte das von fünf Positionen gleichzeitig gezündete Lichterspektakel am Himmel den See in unterschiedlichste Farben.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees standen die Zuschauer, darunter viele Familien mit Kindern, dicht gedrängt am Ufer und bestaunten einen beeindruckenden Moment nach dem anderen. Nach einer langen Partynacht ging es für die Ordnungskräfte um 6 Uhr in der Frühe ans Aufräumen, sodass Strand und See bereits am Vormittag wieder von Badegästen bevölkert werden konnten.

Nicht völlig reibungslos verlief die Veranstaltung für die Polizei Papenburg. Sie wurde laut Aussage eines Sprechers zu fünf Einsätzen gerufen, bei denen es sich um Streitereien mit leichten Körperverletzungen und Sachbeschädigungen handelte.