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Bis heute „Pastor in Rufweite“ Pfarrer Johannes Brinkmann feiert in Heede diamantenes Jubiläum

Sein diamantenes Priesterjubiläum feierte Pfarrer Johannes Brinkmann (am Altar) in der Heeder St.-Marien-Kirche. Mit ihm zelebrierten Johann Olliges, P. Jojin, Alois Otting, Alfons Thörner, Johannes Hasselmann, P. Lucas, Ansgar Wilker, Herbert Brockschmidt und P. Paul Thörner.Foto: Willy RaveSein diamantenes Priesterjubiläum feierte Pfarrer Johannes Brinkmann (am Altar) in der Heeder St.-Marien-Kirche. Mit ihm zelebrierten Johann Olliges, P. Jojin, Alois Otting, Alfons Thörner, Johannes Hasselmann, P. Lucas, Ansgar Wilker, Herbert Brockschmidt und P. Paul Thörner.Foto: Willy Rave

rav Heede. Ein besonderes Jubiläum konnte am Sonntag in der St.-Marien-Kirche in Heede gefeiert werden. Vor 60 Jahren wurde der 1926 in Lingen geborene Johannes Brinkmann im Dom zu Osnabrück zum Priester geweiht. Anlass genug, nun in seiner Wahlheimatgemeinde Heede, wo Brinkmann von 1980 bis 2001 Pfarrer war, das diamantene Priesterjubiläum zu feiern..

Das Dankhochamt, das vom Heeder Heimatchor, von der Frauenschola, vom Kinderchor und vom Musikverein besonders festlich mitgestaltet wurde, krönte den Ehrentag des Jubilars.

Gemeinsam mit dem Jubilar zelebrierten Dechant Alfons Thörner und dessen Bruder Pater Paul, Domkapitular Herbert Brockschmidt, die Pfarrer i. R. Alois Otting und Johannes Olliges, die Patres Lucas und Jojin, der derzeitige Pfarrer von Heede Johannes Hasselmann und dessen Vorgänger Ansgar Wilker sowie Pfarrer I. R. Georg Gruber. Zahlreiche Bannerabordnungen begleiteten die Priester und Ministranten beim Einzug in die bis zum letzten Platz besetzte St.-Marien-Kirche. Unter den Gläubigen sah man viele angereiste Pilger.

Zu Beginn des Gottesdienstes verlas Dechant Alfons Thörner ein Glückwunschschreiben von Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Pfarrer Brinkmann, dem es geschenkt sei, sein außergewöhnliches Jubiläum bei guter körperlicher Gesundheit und in geistiger Frische zu feiern, habe in seinen 60 Priesterjahren im Bistum weite Bereiche der Pastoral durchmessen und sei „seinen Weg inmitten des Gottesvolkes stets an der Hand der Gottesmutter gegangen“, schrieb der Bischof und erinnerte an seine Seelsorge in verschiedenen Gemeinden, seine 20-jährige Dienstzeit als Diözesanfrauenseelsorger und seine Tätigkeit als Spiritual im ehemaligen Konvikt in Meppen. Ein wichtiges Anliegen sei ihm dabei die Belebung der sakramentalen Frömmigkeit gewesen.

Als pastoraler Begleiter habe er ungezählten Menschen den Weg der Nachfolge Christi aufgezeigt und dabei die echte Volksfrömmigkeit als kostbaren Schatz der Kirche vermittelt. Dechant Alfons Thörner dankte dem Jubilar im Namen des Dekanates Emsland Nord für dessen unermüdlichen Dienst, den er auch seit dem Eintritt in den Stand des „Pastors i. R.“ als Pastor in Rufweite weiterführe. Thörner überreichte als Geschenk des Dekanates eine Kerze mit dem Bild Mariens, Anrufen der Lauretanischen Litanei und dem Beginn des Magnificats, den sich Johannes Brinkmann als Wahlspruch gewählt hat: „Hoch preiset meine Seele den Herrn.“

In seiner Festpredigt bezeichnete Pfarrer Johannes Hasselmann den Jubilar als einen Priester, für den Christsein nicht nur ein Teil des Lebens, sondern das Leben sei. „Priestersein ist weder Funktion noch Amt, sondern erfasst das ganze Leben eines von Gott berufenen Menschen“, fügte der Prediger hinzu. Der polnische Priester Pater Arek, der sich oft in Heede aufhält, hatte ein Gebet geschrieben, das vom Lektor am Schluss des Gottesdienstes vorgetragen wurde. „Die Liebe zu Maria hat er vielen Menschen ins Herz gepflanzt. Lass sie wachsen, reifen und Frucht bringen“, heißt es in dem Gebet.

Für die Gemeinde und die Gebetsstätte sei Pfarrer Brinkmann ein Segen und eine unverzichtbare Stütze, erklärte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Thekla Brand. Nach dem Hochamt fanden sich die Gratulanten im Pfarrheim ein, um dem Jubilar, der 2007 als erster Ehrenbürger der Gemeinde Heede in die Geschichte von Pfarrgemeinde und Kommune eingegangen ist, alles Gute zu wünschen.


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