Ehrenzeichen in Gold verliehen Ein relativ ruhiges Jahr für die Feuerwehr Kluse

Von Jens Sievers

Für 40 Jahre in der Feuerwehr Kluse wurde Heinrich Schwenker ausgezeichnet. Auf dem Foto (von links) Abschnittsleiter Nord Anton Lüken, Hermann Caffier, Johannes Pieper, Heinrich Schwenke mit Frau, Jan Oldiges, Marcel Kasprzyk, Andreas Stricker, der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Düthmann sowie Ortsbrandmeister Wilhelm Liesen. Foto: Jens SieversFür 40 Jahre in der Feuerwehr Kluse wurde Heinrich Schwenker ausgezeichnet. Auf dem Foto (von links) Abschnittsleiter Nord Anton Lüken, Hermann Caffier, Johannes Pieper, Heinrich Schwenke mit Frau, Jan Oldiges, Marcel Kasprzyk, Andreas Stricker, der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Düthmann sowie Ortsbrandmeister Wilhelm Liesen. Foto: Jens Sievers

Kluse. Zu zehn Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr Kluse im Jahr 2014 gerufen worden. Dabei fielen laut Ortsbrandmeister Wilhelm Liesen rund 150 Dienststunden an. Es sei aber alles in allem ein sehr ruhiges Jahr für die Feuerwehr gewesen.

Liesen danke beim Feuerwehrfest allen für die geleistete Arbeit. Eine Gesamtzahl von 2204 Stunden mit den 38 Dienstabenden hätten die Kameraden ehrenamtlich für die Bürger geleistet. Auch 2014 habe die Wehr bei Veranstaltungen in der Gemeinde Unterstützung gewährt.

Zum zweiten Mal hintereinander hat sich nach Angaben Liesens die Feuerwehr in der Brandschutzerziehung an den Grundschulen Kluse, Wippingen/Renkenberge und Neubörger engagiert. Neun Feuerwehrkameraden brachten den 80 Kindern einen ganzen Tag die Arbeit der Wehr und das Verhalten im Ernstfall bei.

Der besondere Dank des Ortsbrandmeisters galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung bei Neuanschaffungen. Das im Vorjahr angeschaffte Mannschaftstransportfahrzeug wurde 2014 nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen von innen neu ausgestattet. So finden dort nun auch die Chemikalienschutzanzüge Platz.

Bürgermeister Hermann Borchers dankte allen Angehörigen der Wehr für den unermüdlichen Einsatz. Er sprach von „Helden in der Feuerwehr“, da sie jeden Tag ihre Freizeit für den Ernstfall opferten. Nicht nur bei den Einsätzen, sondern auch bei Aufgaben rund um die Gemeinde seien die Kameraden sehr schnell vor Ort, wenn Hilfe benötigt werde.

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen und der erforderlichen Dienstzeit wurden Hermann Caffier zum Hauptlöschmeister und Andreas Stricker zum Oberlöschmeister befördert. Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann haben nun Jan Oldiges, Johannes Pieper und Marcel Kasprzyk.

Der Brandabschnittsleiter Nord, Anton Lüken, verlieh Heinrich Schwenke und Heinrich Köttker das niedersächsische Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

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