Grundschüler helfen mit Historische Ernte auf Kartoffelacker in Dörpen

Traktorfahrer Johann Brauer sowie Werner Timmer bereiten das Feld für die Ernte vor. Vanessa Malsam, Liana Just, Nona Rother, Silas von Hebel und Kilian Meyering (von links) sammeln die Kartoffeln ein. Foto: Jennifer KemkerTraktorfahrer Johann Brauer sowie Werner Timmer bereiten das Feld für die Ernte vor. Vanessa Malsam, Liana Just, Nona Rother, Silas von Hebel und Kilian Meyering (von links) sammeln die Kartoffeln ein. Foto: Jennifer Kemker

jke Dörpen. Bei der historischen Kartoffelernte auf dem Feld im Flurstück „Uppel“ haben am Mittwoch 39 Zweitklässler der Grundschule Dörpen geholfen. Im Zuge des Sachunterrichts sollen die Schüler lernen, wie früher gepflanzt und geerntet wurde.

Begleitet wurden die Kinder von den Klassenlehrerinnen Hildegard Buss und Sonja Schumacher sowie von der Praktikantin Svenja Achter. Bereits im Frühjahr hatte die Klasse Kartoffeln gepflanzt, die sie nun ernten konnten. Die traditionelle Gemeinschaftsaktion des Heimatvereins sowie des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Dörpen wird zum neunten Mal von Kindern der Grundschule unterstützt.

Ausreichend ausgestattet mit Tüten und Eimern machten sich die Kinder in kleinen Gruppen mit jeweils einem Mitglied der Vereine an die Arbeit. Auf unterschiedlichen Abschnitten des Feldes sammelten die Arbeitsgruppen die Erdäpfel ein.

„Jedes der Kinder bekommt im Anschluss eine Tüte Kartoffeln als Belohnung mit nach Hause“, erklärt der Organisator der Aktion, der frühere Gemeindedirektor Hermann Korte. Außerdem sollen die gesammelten Feldfrüchte beim Heimatverein verkauft werden. „Aus den Erlösen der Verkäufe in den letzten Jahren spendeten die beiden Vereine 1500 Euro an die Grundschule“, berichtete Korte.

Demnächst wollen die Lehrerinnen mit den Kindern die Ausbeute verarbeiten. Dadurch sollen sie lernen, dass man aus Kartoffeln nicht nur Pommes herstellen kann.