Interkulturelle Anlaufstelle Culty’in-Café in Dörpen eröffnet

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Eine afrikanische Trommlergruppe sorgte für musikalische Unterhaltung im Culty’in-Café Dörpen. Foto: Florian FeimannEine afrikanische Trommlergruppe sorgte für musikalische Unterhaltung im Culty’in-Café Dörpen. Foto: Florian Feimann

ffe Dörpen. „Migranten und Einheimische sollen zueinanderfinden.“ Das wolle man mit dem neuen Culty’in-Café im Heimathaus Dörpen erreichen, wie Simone Zeppenfeld von der Servicestelle Ehrenamt der Samtgemeinde Dörpen sagt.

„Der Mensch, egal welcher Herkunft, soll dabei im Mittelpunkt stehen“, so Zeppenfeld. Das Café, das auf Anregung der Integrationslotsen Hermann Funke und Lena Terhorst entstanden ist, sei „der Start wirklicher Integrationsarbeit“, sagt Hermann Wocken, Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen.

Menschen aus 40 Nationen leben in den Mitgliedskommunen der Samtgemeinde – Bürger aus zwölf Nationen waren bei der Eröffnung des Cafés dabei. So tranken unter anderen Armenen, Kasachen, Iraner, Chinesen und Ivorer Tee und Kaffee zusammen mit Deutschen und Niederländern.

Wocken wies darauf hin, wie wichtig noch weitere Maßnahmen zur Integration seien. Das sei „ein schwieriges Thema, das mit einmal in der Woche Kaffee trinken nicht gelöst ist“. Die wöchentlichen Treffen, jeden Mittwoch zwischen 15 und 17.30 Uhr im Heimathaus Dörpen, sollen aber eine Willkommenskultur schaffen und Vorurteile abbauen, denn die verschiedenen Heimatländer erklärten die Besucher sich gegenseitig.

Die Integrationsgruppe der Samtgemeinde ist auch mit einem Stand auf dem Dörpener Weihnachtsmarkt am 14. und 15. Dezember vertreten. Dort werden selbst hergestellte Backwaren verkauft.


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