Verein sagt Ehrenamtlichen Danke Heimatfreunde pflegen seit zehn Jahren Anlagen in Wippingen

Von Hermann-Josef Döbber

Mit einem Präsent bedankte sich der Vorsitzende des Heimatvereins Wippingen, Klaus Abeln (links), bei (von links) Willi Deters, Josef Stein, Bernd Kuper, Heinz Hempen und Detlef Jäger. Foto: Hermann-Josef DöbberMit einem Präsent bedankte sich der Vorsitzende des Heimatvereins Wippingen, Klaus Abeln (links), bei (von links) Willi Deters, Josef Stein, Bernd Kuper, Heinz Hempen und Detlef Jäger. Foto: Hermann-Josef Döbber
Hermann-Josef Döbber

Wippingen. Seit zehn Jahren besteht im Heimatverein Wippingen die Gruppe "Heimatfreunde". Zu ihr gehören Josef Stein, Bernd Kuper, Heinz Hempen, Detlef Jäger und Willi Deters.

Das Quintett hat sich der regelmäßigen Pflege der Anlagen im Ort angenommen. „Und immer wieder neue Ideen entwickelt, um sie dann umzusetzen“, lobte der Vorsitzende Klaus Abeln während einer Kaffeetafel in der alten Schule. 

Abeln hatte nach eigenen Worten vor einem Jahrzehnt im Heimatverein eigentlich eine Radfahrergruppe für Leute gründen wollen, die nachmittags Zeit haben. Aus dem Kreis der von ihm angesprochenen Personen sei aber der Vorschlag gekommen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die im Ort sich der Pflege der Anlagen annimmt und für ein sauberes und gepflegtes Ortsbild sorgt. „Heute können wir mit Fug und Recht behaupten, dass fünf Männer der attraktiven Gemeinde Wippingen ein Gesicht gegeben haben, das Besucher willkommen heißt und Bürger erfreut“, so Abeln.

Der Vorsitzende bezeichnete den Einsatz der Heimatfreunde als vorbildlich. Dabei erinnerte dieser daran, dass die Gruppe in den vergangenen Jahren unter anderem Narzissenzwiebeln pflanzte, Ruhebänke aufstellte, Rastplätze an den Dorfeingängen anlegte und diese auch pflegt. Ein besonderes Augenmerk legt die ehrenamtlich tätige Gruppe laut Abeln auf die Pflege einer Gedenkstätte in der Wippinger Bauerschaft Harpel, wo mit einem Gedenkkreuz an den Absturz eines britischen Bombers mit sieben Toten während des Zweiten Weltkrieges erinnert wird.

Auch haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Abeln zufolge bei ihren Tätigkeiten der Markierung der Grenze zwischen den bis zum 1. Oktober 1939 selbstständigen Gemeinden Ostwippingen und Westwippingen, aus denen das heutige Wippingen wurde, angenommen.


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