UWG besucht neue Einrichtung Dritte Dörpener Kita "Dünennest" ist schon voll besetzt

Kindergartenleiterin Daniela von Hebel (links) empfing die UWG-Mitglieder (v. l.) Johann Kruth, Lena Schulz-Bender und Matthias Witte. Diese überreichten ihr und den DRK-Vertretern Thomas Hövelmann und Josef Wittrock (rechts) einen Baum als Gastgeschenk. Foto: Talea NordaKindergartenleiterin Daniela von Hebel (links) empfing die UWG-Mitglieder (v. l.) Johann Kruth, Lena Schulz-Bender und Matthias Witte. Diese überreichten ihr und den DRK-Vertretern Thomas Hövelmann und Josef Wittrock (rechts) einen Baum als Gastgeschenk. Foto: Talea Norda
Talea Norda

Dörpen. Seit dem ersten November sind die 55 Plätze der Kindertagesstätte (Kita) „Dünennest“ in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Dörpen voll besetzt. Um sich einen Eindruck des Neubaus zu machen, war die Dörpener UWG-Fraktion zu Besuch.

Die Einrichtung beaufsichtigt eine Regelgruppe sowie zwei Krippengruppen, von denen eine für den Ganztagsbetrieb ausgerichtet ist. Im November 2018 erfolgte der symbolische Spatenstich des Neubaus. Rund ein Jahr dauerten die Baumaßnahmen an, die sehr gut gelaufen seien, wie Kindergartenleiterin Daniela von Hebel berichtete. „Wir sind glücklich und wir strahlen.“

Die Kita biete insgesamt 55 Plätze, darunter 30 Krippenplätze, so von Hebel. Nach ihren Angaben seien alle Plätze belegt. „Wir mussten ganz vielen absagen“, erzählte die Kindergartenleiterin. Für den Bau der Kita habe es hohe Zustimmung im Samtgemeinderat gegeben, sagte Matthias Witte, Fraktionsvorsitzender der UWG. Unter anderem auch, da die Geburtenrate in Dörpen ansteige.

Die drei Gruppen Mövengruppe, Sandkörnergruppe und Muschelgruppe sind alle mit einem eigenen Sanitärbereich ausgestattet. Zudem besitzt die Einrichtung zwei Kunsträume mit modernen Tischen und Bänken, welche sich hochklappen und an der Wand befestigen lassen. Dadurch könnten die Räume auch anderweitig genutzt werden, erklärte von Hebel. Außerdem habe man versucht, die Fassadenfarben der Gruppen auch innerhalb der Räume widerzuspiegeln, sagte sie. Jede Gruppe sei farblich in einem Ton gehalten. Zusätzliche Ruheräume bieten den Kindern die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Auch der Außenbereich ist von Hebel zufolge modern und kindgerecht gestaltet.

Die Einrichtung sei technisch auf dem neuesten Stand. „Wir haben keine Probleme mit der Lüftung oder der Heizung", berichtete von Hebel. Zudem sei die Kita mit einer behindertengerechten Toilette ausgestattet. Bemerkenswert sei auch die Anbringung von Feuerlöschern im Gebäude: Diese sind jeweils in Kästen eingebaut, um zu verhindern, dass Kinder sie zum Spielen verwenden. Die Kita sei die erste Kindertagesstätte, die diese Art von Schutz verwendet, betonte Josef Wittrock, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales beim DRK-Kreisverband Emsland. Andere Kitas würden auch auf diese Feuerlöscher umsteigen müssen. 



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