Von Rheder Firma gesponsert Kita-Kinder in Heede lernen die Ems-Zeitung kennen

"Wie heißt der?": Erzieherin Eva Buten (links) erklärt den Kindern der St. Michael Kindertagesstätte die Zeitung. Gesponsert wird diese von der Firma AB Federn, für die stellvertretend Sophie-Laura Bakker bei einem Treffen dabei war. Foto: Talea Norda"Wie heißt der?": Erzieherin Eva Buten (links) erklärt den Kindern der St. Michael Kindertagesstätte die Zeitung. Gesponsert wird diese von der Firma AB Federn, für die stellvertretend Sophie-Laura Bakker bei einem Treffen dabei war. Foto: Talea Norda

Heede. Schon in ganz jungen Jahren werden aktuell die Kinder der Kindertagesstätte (Kita) St. Michael in Heede an die Ems-Zeitung herangeführt. Seit zwei Monaten und bis auf Weiteres bekommt die Einrichtung die Lokalausgabe für das nördliche Emsland in die Kita geliefert.

Die jungen Zeitungsleser zeigen sich sichtlich interessiert, als Erzieherin Eva Buten die Zeitung aufschlägt. „Das sieht aus wie Bonbons“, heißt es zu einem Bild, welches Bakterien unter einem Mikroskop zeigt. Seit etwa zwei Monaten bekommt die Kita die Ems-Zeitung von der Firma AB Federn aus Rhede gesponsert und bindet sie jeden Tag in den Alltag ein. Oft würde man Buten zufolge solche Aktionen von Schulen kennen. Die Kita ist dankbar, die Zeitung gesponsert zu bekommen und sie dadurch den Kindern erklären zu können.

In den Alltag eingebaut

An einem an der Wand hängenden Zeitungsständer sortieren die Jungen und Mädchen jeden Morgen die Zeitung ein und holen sie wieder heraus, wenn etwas daraus vorgelesen werden soll. „Wir haben die Zeitung in den Alltag eingebaut“, sagt Schwester Regina Maria. „Die Kinder, die Interesse haben, kommen dazu. Einige gehen, andere kommen“, ergänzt Buten. 

Den Kindern werde die gesamte Zeitung vorgelesen. Wenn kein Interesse mehr bestehe, klappe man sie einfach wieder zu. Oft würden die Kinder während des Spielens im Hintergrund zuhören und wenn sie ein Thema interessiert, einfach dazukommen. „Die Kinder entscheiden selbst, wie lange und zu welchen Themen sie zuhören“, erklärt Buten.

Schwierige Texte werden erklärt

Der Nachwuchs würde Buten zufolge durch den Umgang mit der Zeitung widerspiegeln, was aktuell passiert und dazu ins Gespräch kommen. Außerdem diene das Lesen einem ersten sprachlichen Kontakt. Die Kita begleite die Kinder auch bei schwierigeren Texten. So werden Begriffe, die zunächst nicht verstanden werden, immer erklärt. 

Natürlich gebe es auch Texte, bei denen es etwas schwieriger ist, den Inhalt zu vermitteln. Buten nennt ein Beispielartikel, der sich mit einem ertrunkenen Kind befasst. Das Foto eines Krankenwagens darunter weckt Interesse. Auch in einem solchen Fall werde den Kindern der Text erklärt. „Die Kinder sollen natürlich dadurch vor solchen Situationen geschützt werden“, so die Erzieherin.

Außerdem werde deutlich, wie die Kinder durch das Arbeiten mit der Zeitung die Begriffe der einzelnen Wochentage erlernen oder Namen zu bekannten Gesichtern zuordnen. Neben dem sprachlichen Kontakt, eigne sich die Zeitung auch für die Motorik. So schneiden die Kinder mit der Schere Bilder aus und kleben diese woanders wieder auf.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN