Kapital um 30.000 Euro erhöht Dörpener Schomaker-Stiftung schüttet 15.500 Euro aus

Über wachsende Erträge durch die Investition in Immobilien freut sich die Schomaker-Dörpen-Stiftung. Von links: Josef Schomaker, Manfred Gerdes, Hans Hansen, Monika Schomaker, Pfarrer Johannes Hasselmann, Annegret Dopp und Wilhelm Schomaker. Foto: Anna HeidtmannÜber wachsende Erträge durch die Investition in Immobilien freut sich die Schomaker-Dörpen-Stiftung. Von links: Josef Schomaker, Manfred Gerdes, Hans Hansen, Monika Schomaker, Pfarrer Johannes Hasselmann, Annegret Dopp und Wilhelm Schomaker. Foto: Anna Heidtmann

Dörpen. Die Schomaker-Dörpen-Stiftung (SDS) hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Geld für ihre wohltätigen Zwecke erwirtschaftet als im Jahr zuvor. Gut 15.500 Euro hat die Stiftung an bedürftige und in Not geratene Menschen sowie für gemeinnützige Vereinsprojekte ausgeschüttet. Auch das Stiftungskapital wurde erhöht.

Die Stiftung sei in der glücklichen Situation, dass sie über entsprechendes Kapital für derartige Ausschüttungen verfüge, sagte Schomaker in der Jahresversammlung von Stiftungsvorstand und Beirat. Sehr positiv auf die Erträge habe sich das in 2017 errichtete „Haus Emmaus“ mit seinen allesamt vermieteten elf Wohnungen ausgewirkt, fügte er hinzu.

Die Anzahl der Anträge auf eine Förderung ist nach den Worten Schomakers im Vergleich zum Vorjahr um gut 40 Prozent gestiegen. 57 der insgesamt 62 eingegangenen Förderanträge wurden positiv entschieden. 

1999 ins Leben gerufen

Finanzielle Hilfe hat die Stiftung unter anderem geleistet für die Teilnahme an Klassenfahrten, für Wohnungs- und KFZ-Reparaturen, die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen oder im Todesfall. Elf Vorschläge aus der Gemeinde Dörpen und acht aus anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde (SG) Dörpen erreichten die Stiftung. Diese wurde 1999 durch das Unternehmerehepaar Wilhelm und Monika Schomaker ins Leben gerufen. 

In den Ausschüttungen enthalten ist auch die Aktion zur Unterstützung von Gruppen und Vereinen in der Gemeinde und SG Dörpen. Hierfür hat die Stiftung 8.800 Euro zur Verfügung gestellt. „Diese Aktion wollen wir wahrscheinlich noch in diesem Jahr wiederholen“, kündigte Schomaker an. Anders als bisher sollen die Vorschläge im Vorfeld durch die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden eingereicht werden. Zusätzlich verleiht die SDS einen mit 3.000 Euro dotierten Stiftungspreis an denjenigen Verein mit dem besten Projekt. „Die Bürgermeister sind gefordert, an die Vereine heranzutreten und die Sache zu forcieren“, hob der Vorsitzende hervor.

Kapital um 30.000 Euro erhöht

Stiftungsgründer Wilhelm Schomaker dankte dem Vorstand und Beirat für ihren Einsatz im Sinne der Stiftung und zum Wohle der Bevölkerung. Durch eine Einzahlung in Höhe von 30.000 Euro erhöhte das Unternehmerehepaar Schomaker das Kapital der Stiftung auf rund 332.000 Euro.

„Diese Stiftung ist eine Stiftung mit Weitsicht“, erklärte Dörpens Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU). Sie habe die Zeichen der Zeit erkannt und mit dem Bau des Mietshauses „Haus Emmaus“ Geldströme in die richtige Richtung gelenkt. „Bezahlbaren Wohnraum für sozial schwächere Menschen zu schaffen ist nicht nur richtig, sondern auch wichtig für unsere Kommune“, so Gerdes.


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