Für zwei Projekte nominiert Dörpener Oberschüler im Einsatz für Musik und die Natur

Von Luisa Reitemeyer

Bei der Preisverleihung in Papenburg gab es den ersten Platz für die Dörpener. Foto: Archiv/GreferBei der Preisverleihung in Papenburg gab es den ersten Platz für die Dörpener. Foto: Archiv/Grefer

Dörpen. Im Sommer 2018 gewannen die Bläserklassenschüler der Oberschule (OBS) Dörpen den Wettbewerb der Schülermanager für ein Klassikkonzert. Im Herbst pflanzten Schüler der OBS beim Umwelttag 2000 Bäume. Für diese beiden Projekte sind die Schüler nun für den Titel „Kleine Alltagshelden“ nominiert worden.

Die erste Aktion war Teil des mehrfach ausgezeichneten Kulturprojekts „Tonali“, das nach Angaben von Projektmanagerin Hedwig Day Schülern ermöglicht, sich früh mit dem Konzertmanagement auseinanderzusetzen und ganz nah mit Künstlern zusammenarbeiten zu dürfen. Das Projekt wurde an der OBS von den Bläserklassenschülern unter der Leitung von Andrea Dommel durchgeführt. Hierbei ging es darum, mithilfe professioneller Musiker ein Konzert an der Schule und ein Konzert in der Papenburger Stadthalle Forum Alte Werft zu organisieren. 

Die Schülerinnen und Schüler der OBS setzten sich gegen die Schülerschaft des Mariengymnasiums Papenburg und der Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf durch und gewannen einen Tagesausflug nach Hannover. Sie hatten es geschafft, die meisten Karten für das Konzert zu verkaufen. 


Die Schüler der Oberschule hatten 2000 Bäume gepflanzt. Foto: Archiv/Sterk


Bei der zweiten Aktion haben die Achtklässler der OBS 2000 Bäume in der Nähe des Sportplatzes gepflanzt. Unterstützt wurden die insgesamt 105 Schüler von der Gemeinde und dem Hegering Dörpen. Das Ziel der Aktion war es Rückzugsräume für heimische Wildtiere und Insekten zu schaffen. Auf diese Weise konnten die Schüler einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. 

Neben den Kindern, die Bäume pflanzten, gab es mehrere Gruppen, die unter anderem Interviews mit Beteiligten führten, Fotos und Videos der Aktion machten sowie für die Verpflegung aller Helfer sorgten. Die Planung des Projekts übernahm der Jahrgang für sich. Die Schüler waren hoch motiviert und hatten Spaß an der praktischen Arbeit, teilt die Oberschule mit, die die Schüler vorgeschlagen hat.


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