Beschluss im Ausschuss Samtgemeinde Dörpen will 100.000 Euro für Feuerwehren ausgeben

Das Bild zeigt unter anderem die Feuerwehr Heede bei einer Übung in Dersum im September 2018. Foto: Jens Sievers/ArchivDas Bild zeigt unter anderem die Feuerwehr Heede bei einer Übung in Dersum im September 2018. Foto: Jens Sievers/Archiv

Dörpen. Einen Betrag von rund 106.000 Euro will die Samtgemeinde Dörpen in ihre vier Ortsfeuerwehren investieren. Ein erster Beschluss dafür ist gefasst, entscheidend aber ist der im Samtgemeinderat.

Der größte Betrag von 90.000 Euro entfällt laut Beschlussvorlage auf die Anschaffung von Einsatzkleidung (für Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen). Die Feuerwehrleute müssten eine gute Ausstattung haben, wenn sie "ihre Haut für uns hinhalten", sagte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) auf Anfrage im Nachgang zur Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Bauen und Umwelt der Samtgemeinde (SG). Dort ist der entsprechende Beschluss einstimmig gefasst worden. Er beinhaltet weiter unter anderem die Beschaffung einer sogenannten Airbagkralle –  ein Sicherungssystem, das die Feuerwehrleute bei Einsätzen vor dem Auslösen eines Airbags schützt. Sie geht an die Ortsfeuerwehr Dersum. Dort beträgt der Gesamtbetrag rund 2800 Euro. 3300 Euro sollen an die Feuerwehr Heede gehen, unter anderem für eine Sicherheitstrupptasche und eine Rettungshaube für das Gesicht. Einsatzkleidung im Wert von 2500 Euro ist für die Feuerwehr Kluse vorgesehen, die Wehr aus Dörpen soll etwa mit zwei Lungenautomaten und einer Pkw-Anhängerkupplung beim Tanklöschfahrzeug ausgestattet werden – Kostenpunkt insgesamt hier: 2880 Euro. In allen Wehren sollen die Hydraulikschläuche an den Rettungsgeräten ausgewechselt werden (4500 Euro).

Weiter heißt es in der Vorlage, dass die Ausstattung der Kameraden in der Vergangenheit jährlich mit bis zu 30.000 Euro veranschlagt wurde. "Da diese Summe bei weiten nicht mehr ausreicht, um die Kameraden nach Vorgabe der Feuerwehrunfallkasse auszustatten, ist in diesem Jahr der Ansatz um weitere 60.000 Euro zu erhöhen." Mit seinem Beschluss gibt der Ausschuss die Empfehlung ab, die entsprechenden Mittel für das Haushaltsjahr 2019 zur Verfügung zu stellen. Die Summe ist erforderlich, sagte Wocken. "Wir geben kein Geld aus, was nicht ausgegeben werden muss." Zudem würden die Bedarf vorab mit den Feuerwehren abgestimmt.


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