Wettbewerb nach Aufruf beendet 16 Ideen von Bürgern für Dörpener Kreisel

Der Kreisel von der Wittefehnstraße aus betrachtet ist nun nicht mehr mit einem Tannenbaum wie zur Weihnachtszeit bestückt. Foto: Maike PlaggenborgDer Kreisel von der Wittefehnstraße aus betrachtet ist nun nicht mehr mit einem Tannenbaum wie zur Weihnachtszeit bestückt. Foto: Maike Plaggenborg

Dörpen. Nach einem Aufruf der Gemeinde Dörpen, in einem Wettbewerb Vorschläge zur Gestaltung zweier Verkehrskreisel einzureichen, sind 16 Vorschläge von Bürgern eingegangen. Eine Entscheidung soll zeitnah fallen, teilt die Gemeinde mit.

"Insgesamt können wir sagen, dass die Vorschläge sehr gut und kreativ waren", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Gemeindedirektor Hermann Wocken und Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU). Die Vorschläge wurden von Bürgern aus verschiedenen Altersgruppen von 14 bis 82 Jahren gemacht von Menschen, die sowohl aus der Gemeinde Dörpen aber auch aus der Samtgemeinde (SG) Dörpen wie auch aus den Nachbarkommunen kommen. 


Aus den Reihen der Bürger ist ein gebasteltes Modell in der Verwaltung der Gemeine eingereicht und vorgestellt worden. Oben zeigt es das Wappen der Samtgemeinde Dörpen. Am Mast sind Schilder mit der jeweiligen Entfernung zu den Mitgliedsgemeinden befestigt. Am Sockel, also im Innenkreis sind die Wappen der Mitgliedsgemeinden auf einer Grünfläche abgebildet. Foto: Gemeinde Dörpen


Dargestellt wurden die Ideen schriftlich und teilweise mit Zeichnungen kombiniert. Wie es weiter heißt, ist auch ein selbst gebasteltes Modell unter den Einreichungen. "Teilweise wurden die Vorschläge grafisch sehr gut, fast professionell aufbereitet, unter anderem mit 3-D-Ansichten." Inhaltlich erstreckte sich die gewünschte Gestaltung über verschiedene Bepflanzungsarten bis zu Figuren, Symbolen und Statuen – auch mit Bezug zur Gemeinde oder der SG.


Auch der Kreisel an der Neudörpener Straße, die aus dieser Blickrichtung nach rechts abgeht, soll gestaltet werden. Das Bauwerk soll bestehen bleiben. Es hat überlicherweise ein Dörpen-Banner, das derzeit wegen Sturmschäden in Reparatur ist. Foto: Maike Plaggenborg


Wie es im Zeitplan weiter geht, kann derzeit nicht beantwortet werden. "Wir werden die Vorschläge jetzt intensiv sichten und prüfen und in die Gremien der Gemeinde Dörpen bringen und zeitnah eine Entscheidung herbeiführen", schreiben Wocken und Gerdes in der Mitteilung. Auch der mögliche Kostenrahmen stehe noch nicht fest. Darüber müsse in den Haushaltsberatungen des Gemeinderates gesprochen werden, sagte Wocken auf Nachfrage.

Aufruf in Gemeinde-Zeitung

In der jüngsten Ausgabe des Gemeindeblattes "Dörpen (w)örtlich" hatte die Gemeinde die Bevölkerung über den Wettbewerb zur Gestaltung der beiden Kreisel an der Hauptstraße informiert. Zweck ist die Verschönerung der beiden Bereiche. Für den ersten Platz im Wettbewerb gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert von 150 Euro, für den zweiten Platz in Höhe von 100 Euro, für den dritten über 50 Euro. 

Dörpen-Fahne in Reparatur

Eine der Vorgaben war, dass der Lichtmast am Kreisel an der Neudörpener Straße erhalten bleibt. Er ist 2002 aufgestellt worden, wie Wocken auf Nachfrage weiter angibt. Er sei 18 Meter hoch und habe zwei unterschiedlich große Lichtkreise. Er stelle den Eingangspunkt zum Kernbereich Dörpens dar. "Der Lichtbogen ist so dimensioniert, dass er weithin sichtbar ist und ein Wahrzeichen von Dörpen darstellen soll." Außerdem sei ein Fahnenmast integriert. Die Fahne befinde sich wegen eines Sturmschadens derzeit in Reparatur. 


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