Fraktionen haben Beratungsbedarf SG-Rat Dörpen vertagt Entscheidung zu Flächenpool

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Wenn Gewerbegebiete wie in diesem Fall an der B70 in Dörpen oder auch Wohngebiete erweitert werden sollen, sind oft Kompensationsmaßnahmen notwendig. Dafür benötigen die Gemeinden Freiflächen an anderer Stelle. Foto: Daniel Gonzalez-TepperWenn Gewerbegebiete wie in diesem Fall an der B70 in Dörpen oder auch Wohngebiete erweitert werden sollen, sind oft Kompensationsmaßnahmen notwendig. Dafür benötigen die Gemeinden Freiflächen an anderer Stelle. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Dörpen. In der Samtgemeinde (SG) Dörpen soll für alle neun Mitgliedsgemeinden ein Kompensationsflächenpool eingerichtet werden. Eine Entscheidung darüber haben die Mitglieder des SG-Rates auf ihrer jüngsten Sitzung vertagt.

„Der Tagesordnungspunkt ist einstimmig vertagt worden, da vor einer möglichen Beschlussfassung noch einige Details zu klären sind“, begründete Jens von Hebel, Leiter des Bauamtes der Samtgemeinde, die Entscheidung.

Kompensations- oder Tauschflächen werden bei der Bauleitplanung benötigt, zum Beispiel, um Eingriffe in die Natur auszugleichen oder einem Grundstückseigentümer, der verkaufen soll, eine Alternativfläche an einer anderen Stelle anzubieten. Allerdings fällt es insbesondere den kleinen Gemeinden immer schwerer, Flächen anzukaufen, und das zu einem akzeptablen Preis. Der Pool soll dazu dienen, Flächen „auf Vorrat“ zu kaufen oder sich Rechte zu sichern, und war ohne Zeitdruck und dann, wenn Flächen auf dem Markt sind. Auf den Pool können dann alle neun Mitgliedsgemeinden bei Bedarf zugreifen. Im ersten Schritt sollen 300.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Nachteil für die Gemeinden: Sie sollen an den Pool gebunden werden. „Es darf keine Rosinenpickerei geben“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.


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