Volksbank zieht positive Bilanz EVB kündigt Arbeiten in Dörpener Filiale an

Von Anna Heidtmann

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Über die Entwicklung der EVB informierten in Dörpen (von links) Matthias Kleine Steinkamp, Frank Thiel, Marita Niehoff, Martin Gehrs und Heinz Siemer. Foto: Anna HeidtmannÜber die Entwicklung der EVB informierten in Dörpen (von links) Matthias Kleine Steinkamp, Frank Thiel, Marita Niehoff, Martin Gehrs und Heinz Siemer. Foto: Anna Heidtmann

heid Dörpen. Eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2017 der Emsländischen Volksbank (EVB) hat Vorstandsvorsitzender Frank Thiel bei der Mitgliederversammlung für den Marktbereich Nord in Dörpen gezogen. Der Vorstand informierte die anwesenden Genossen der Filialen Dörpen, Rhede, Heede und Neubörger außerdem über einen bevorstehenden Führungswechsel in ihrem Marktbereich und geplante bauliche Veränderungen in der Filiale Dörpen.

Die Entwicklung der EVB erläuterte der Vorstand anhand einiger Zahlenwerte. Zuwächse gab es demnach beim Kundenwertvolumen, welches die Gesamtheit aller getätigten Kundengeschäfte widerspiegelt. Nach rund acht Prozent in 2017 geht Thiel bis Jahresende von einer weiteren Steigerung zwischen vier und fünf Prozent aus. „Das ist ein wirklich guter Wert“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Es versetzt uns in die Lage, alle Risiken abzuschirmen“

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2017 belief sich auf knapp 1,5 Milliarden Euro, was einem Plus von 0,7 Prozent entspricht. Mit der Entwicklung des Betriebsergebnisses, das seit 2015 regelmäßig rückläufig war und hochgerechnet zum Jahresende ein Plus von drei Prozent aufweist, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende ebenfalls sehr zufrieden. „Es versetzt uns in die Lage, alle Risiken abzuschirmen. Wir können eine entsprechende Dividende zahlen und auch unser Eigenkapital dotieren“, erklärte Thiel.

Strategie neu ausgerichtet

Um als regionale Universalbank mit den Eigenschaften „nah, modern, begeisternd“ die erste Adresse für Bankgeschäfte zu sein, habe die EVB ihre Strategie für die kommenden Jahre neu ausgerichtet. Unter „nah“ versteht sie sowohl die räumliche Nähe mit den Filialen, die telefonische Erreichbarkeit über das neu eingerichtete Kundenservice-Center und die Möglichkeit, Bankgeschäfte über das Internet abwickeln zu können. „Die digitale Filiale ist im Augenblick die Filiale mit der allerhöchsten Kundenfrequenz“, machte Thiel deutlich.

Filialen optisch ansprechend gestalten

„Modern“ bedeute zum einen, die insbesondere von jungen Leuten geforderten digitalen Lösungen anzubieten und zum anderen, die Filialen, wie in Heede bereits erfolgt, optisch ansprechend zu gestalten. „Das werden wir in den anderen Filialen entsprechend anfassen“, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. Neben Baumaßnahmen an den Standorten Haren und Meppen sollen Thiel zufolge in kommenden Jahr in der Filiale Dörpen die Räume der Firmenkundenbetreuung im ersten Obergeschoss erneuert werden.

Heinz Siemer kündigt Rückzug an

Letztmals in seiner Funktion als Marktbereichsleiter richtete Heinz Siemer das Wort an die Versammlung. Nachdem er am 1. April 2008 die Filiale Dörpen als Leiter übernommen hat und seit rund eineinhalb Jahren den neu gebildeten Marktbereich Nord gemeinschaftlich mit Martin Gehrs leitet, tritt er Ende Januar 2019 in den Ruhestand. In der Bankenlandschaft sei es derzeit angesagt, Filialen zu schließen und massiv Personal abzubauen, sagte Siemer. Die Antwort der EVB auf den aktuellen Zeitgeist sei nach seinen Worten, zeitgerechte Vertriebswege vorzuhalten, flexible Beratungstermine anzubieten und sich verstärkt auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen.

Seinen Dank für die gemeinsame Zeit richtete Siemer an den Vorstand und an alle Kollegen der EVB, insbesondere an die Mitarbeiter der Filiale Dörpen und des Marktbereichs Nord. „Es hat mir echt Spaß gemacht, und ich bin stolz, euer Chef gewesen zu sein“, betonte er. Ab Februar 2019 übernimmt Gehrs die alleinige Marktbereichsleitung.


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