Bürgerversammlung mit CDU-Kandidaten Kluser beklagen Zustand von Gemeindestraßen

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Den Zustand mancher Gemeindestraßen in Kluse bemängelten Besucher der Bürgerversammlung. Symbolfoto: Thorsten KonkelDen Zustand mancher Gemeindestraßen in Kluse bemängelten Besucher der Bürgerversammlung. Symbolfoto: Thorsten Konkel

Steinbild. Vor knapp 60 Besuchern haben der emsländische Landratskandidat Marc-André Burgdorf und der Bürgermeister der Samtgemeinde (SG) Dörpen, Hermann Wocken (beide CDU), bei einer Bürgerversammlung im Niedersachsenhaus im Kluser Ortsteil Steinbild für sich geworben. Beide wollen im kommenden Mai gewählt beziehungsweise wiedergewählt werden.

Wie der Kluser Bürgermeister Hermann Borchers (CDU) nach der Versammlung am Mittwochabend im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete, hätten im Verlauf einer Diskussion einige Bürger den Zustand einiger Gemeindestraßen bemängelt. Explizit genannt worden sei beispielsweise der Kiefernweg. Borchers weiß nach eigenem Bekunden um die Notwendigkeit einer Instandsetzung. Wie er in diesem Zusammenhang erläuterte, seien mehrere Anträge der Kommune auf eine finanzielle Förderung bei übergeordneten Behörden bisher allerdings abschlägig beschieden worden.

75 Prozent Förderung als Ziel

Ziel sei eine Förderquote von 75 Prozent, sodass für Gemeinde und Anlieger 25 Prozent der Kosten verblieben. Kritisiert worden sei, dass die Gemeinde von der Politik allein gelassen werde. Die Kluser haben nach den Worten des Bürgermeisters eine Arbeitsgruppe gegründet, in der erörtert werde, welche Straßen vorrangig ausgebaut werden müssten.

Bleiberecht und Arbeitserlaubnis

Breiteren Raum auf der Versammlung eingenommen hat Borchers zufolge überdies die Flüchtlingssituation – insbesondere vor dem Hintergrund des Zusammenspiels von Bleiberecht und Arbeitserlaubnis.

Für Ausbau der E 233

Burgdorf, der die Nachfolge von Landrat Reinhard Winter (CDU) antreten möchte, habe bei seiner Vorstellung unter anderem die Themen Wirtschaftsförderung, Fachkräftebedarf und Breitbandausbau angesprochen, berichtete Borchers. Im Hinblick auf eine intakte Infrastruktur im Emsland sei der Ausbau der E 233 von besonderer Bedeutung. Grundlage für den Wohlstand im Emsland seien überdies funktionierende Dörfer – medizinische Versorgung, Nahversorgung und lebendiges Ehrenamt inklusive.

Ähnlich sieht es Hermann Wocken. Er betonte einmal mehr, dass alle Mitgliedsgemeinden der SG, darunter auch Kluse, die Chance haben müssten, sich weiterzuentwickeln. Zudem hob er die Stärke des Wirtschaftsstandortes SG Dörpen hervor.


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