Wieder mit zahlreichen Artikeln 30. Dörpener Heimatkalender geht in den Verkauf

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Den neuen Dörpener Heimatkalender stellten der Vorstand des Heimatvereins, Vertreter des Autorenteams sowie Vertreter der Gemeinde vor. Foto: Jürgen EdenDen neuen Dörpener Heimatkalender stellten der Vorstand des Heimatvereins, Vertreter des Autorenteams sowie Vertreter der Gemeinde vor. Foto: Jürgen Eden

Dörpen. Der Heimatverein Dörpen hat den nunmehr 30. Dörpener Heimatkalender erstellt. Darauf weist die Gemeinde Dörpen in einer Pressemitteilung hin.

In dem Kalender für das Jahr 2019 stehen Fotos und Beiträge aus der Vergangenheit und Gegenwart aber auch Visionen im Mittelpunkt. Der Verkauf beginnt am Freitag, 12. Oktober, am Gemeindestand im Gewerbezelt auf den Dörpener Markt- und Kirmestagen.

Beitrag über den einst geplanten Ems-Seitenkanal

Während auf den Vorderseiten der eigentliche Kalender mit wichtigen Terminen des Ortes sowie viele Fotos zu finden sind, sind auf den Rückseiten zahlreiche Beiträge abgedruckt, darunter auch ein Artikel über den einst geplanten Ems-Seitenkanal von Papenburg bis Gleesen. „Hier räumt der aus Seelze bei Hannover stammende Autor Bernd Ellerbrock mit dem Irrtum auf, es handele sich um den Hitlerkanal“, wird der Vorsitzende des Heimatvereins, Hermann Wacker, in der Mitteilung der Gemeinde zitiert. Planungen für den Kanal habe es schon weit vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gegeben. „Wenn der Kanal gebaut worden wäre, gäbe es nur eine Schleuse in Papenburg und eine bei Gleesen. Das hätte zu einer enormen Zeitersparnis geführt“, erläutert Wacker.

Für Gemeindedirektor Hermann Wocken ist es nach wie vor ein großes Interesse der Gemeinde Industriestandort, zumindest den Ems-Seitenkanal bis Dörpen fertigzustellen. „Wir hätten dann eine Direktverbindung zum Papenburger Hafen. Insofern werden in diesem Kalender auch Visionen dargestellt“, so Wocken.

Zwei Autoren seit 30 Jahren im Redaktionsteam

Der Gemeindedirektor dankte allen Autoren für ihre ehrenamtliche redaktionelle Arbeit. Zu ihnen zählen auch Hermann Wacker und Wilhelm Funke, die von Anfang an dabei sind und somit an allen 30 Ausgaben beteiligt waren. Seit zehn Jahren gehört Hans Bülter zum Redaktionsteam.

Erstmals erhielt in diesem Jahr die Lehrwerkstatt der Johannesburg den Druckauftrag. Das Papier spendet seit drei Jahrzehnten die Dörpener Fabrik UPM Nordland Papier.


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