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29.09.2018, 16:07 Uhr KOMMENTAR

Remise-Bau mit Fördermitteln in Neubörger: Nutzen, was machbar ist

Kommentar von Maike Plaggenborg

Die Gemeinde Neubörger ist noch bis Ende 2020 im Dorfentwicklungsprogramm und sucht weitere Ideen für Projekte. Foto: Maike PlaggenborgDie Gemeinde Neubörger ist noch bis Ende 2020 im Dorfentwicklungsprogramm und sucht weitere Ideen für Projekte. Foto: Maike Plaggenborg

Neubörger. Die Gemeinde Neubörger will mithilfe von reichlich Fördermitteln – mit 18.000 Euro von insgesamt 200.000 Euro Kosten – eine Remise mit Lagerräumen, Werkstatt und Aufenthaltsraum bauen, sofern die Zusage kommt. Außerdem braucht sie weitere Ideen für Projekte im Rahmen der Dorferneuerung. Die Kommune sollte nutzen, was machbar ist. Ein Kommentar.

Möglichkeiten haben, aber keine Projekte vor der Brust: Das ist die im Grunde gute Situation, in der sich die Gemeinde Neubörger derzeit befindet. Die Kommune ist noch bis Ende 2020 im Dorf-erneuerungsprogramm und sollte nun noch nutzen, was machbar ist.

Jetzt ist die Bevölkerung gefragt, die sich an den Arbeitskreis wenden sollte, der die Dorfentwicklung begleitet. Wer, wenn nicht die Neubörgeraner selbst, sollte sich mit eigenen Ideen in die Gestaltung einbringen?

Ausdruck dessen, dass dieses Vorgehen funktioniert, ist der Plan zum Bau einer Remise, also eines Gebäudes, in dem Heimat- und Oldtimerverein Lagerflächen bekommen. Eine gute Infrastruktur für Vereine sichert deren Erhalt und macht diese womöglich attraktiv für neue Mitglieder. Mit Nachwuchsproblemen haben schließlich viele Gruppen in der Region zu kämpfen.

Obendrein ist ein lebendiges Vereinsleben Ausdruck einer funktionierenden Dorfstruktur. Und das bedeutet ein gutes Gegengewicht zur Teilnahme an der Dorferneuerung, die eben ausdrückt, dass die Gemeinde – wie viele andere im nördlichen Emsland auch – Hilfe von außen braucht, um diese Struktur zu erhalten.


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