Besucher aller Altersgruppen Dersumer Kirmes startet mit Erntedankumzug

Von Hermann-Josef Döbber

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Lob und Anerkennung erfuhren die Wagenbauer für die abwechslungsreiche und farbenfrohe Vielfalt des Festumzuges. Foto: Hermann-Josef DöbberLob und Anerkennung erfuhren die Wagenbauer für die abwechslungsreiche und farbenfrohe Vielfalt des Festumzuges. Foto: Hermann-Josef Döbber

Dersum. In der linksemsischen Gemeinde Dersum ist die traditionelle Kirmes gefeiert worden, die mit einem Erntedankumzug startete und Besucher aller Altersgruppen bei spätsommerlichen Temperaturen lockte.

Den Auftakt bildete am frühen Samstagnachmittag ein Erntedankumzug, der mit neun geschmückten Motivwagen und mehreren kostümierten Fußgruppen durch die Straßen des Ortes zog. Es war der inzwischen 56. Erntekorso, für den Hans-Hermann Schwarte, Anne Hackmann-Terhorst, Hermann Kuper und Holger Wacker verantwortlich zeichneten.

Viele Einwohner und zahlreiche Gäste aus umliegenden Gemeinden standen an den Straßen und sparten nicht mit Lob und Anerkennung für die Aktiven, die mit einer abwechslungsreichen und farbenfrohen Vielfalt des Umzuges aufwarteten. Die Wagenbauer aus allen Altersgruppen hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Dazu gehörten die verdiente Erholung nach der Ernte ebenso wie die Getreideernte von anno dazumal.

Diakon Heinz Klasen segnete die Erntewagen und die Festgemeinde. Er zollte während einer vom örtlichen Musikverein mitgestalteten Dankandacht den beteiligten Gruppen seinen Respekt. Klasen freute sich besonders über den Ideenreichtum bei der Traditionsfeier. „Wir feiern heute ein großes Fest. Das Erntedankfest“, so der Diakon. „Wir danken für das Korn, für Obst und Gemüse. Wir dürfen uns freuen über die im Laufe des letzten Jahres geernteten Früchte. Wir haben uns hier versammelt, um Gott zu danken.“ Danach lenkte der Diakon zur Enzyklika „Laudato si“ über, in der Papst Franziskus klarstellt, dass es die Armen, die unterdrückten Menschen auf der Erde sind, die unter den Verwüstungen der Erde am meisten zu leiden haben. „Wir sollten den Klageschrei hören – und etwas tun, uns einsetzen für mehr Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung“, sagte Klasen mit einem Blick auf die Versammelten.

Am Abend trafen sich Jung und Alt im Festzelt zum Tanz unter der Erntekrone. Während einer der Tanzpausen erfolgte die Prämierung der schönsten Wagen. Am Sonntagmorgen wurde mit einem Dankhochamt in der St.-Antonius-Kirche der zweite Kirmestag eingeläutet. Diesem schloss sich der traditionelle Frühschoppen an. Auf dem Festplatz erwartete am Sonntagnachmittag bei spätsommerlichen Temperaturen die Besucher aller Altersgruppen ein buntes Programm.


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