Dem Zeitplan voraus Bau der Heeder Turnhalle hat früher begonnen

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Über den Fortschritt der Arbeiten freut sich besonders Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann (Dritter von links). Zum Spatenstich sind politische Vertreter von Land und Bund nach Heede gekommen. Foto: Katharina PreuthÜber den Fortschritt der Arbeiten freut sich besonders Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann (Dritter von links). Zum Spatenstich sind politische Vertreter von Land und Bund nach Heede gekommen. Foto: Katharina Preuth

Heede. Obwohl die Bauarbeiten an der neuen Sporthalle in Heede schon begonnen haben, ist jetzt der offizielle Spatenstich mit politischen Vertretern erfolgt.

An der Pfarrer-Vehmeyer-Straße in Heede wird im Hintergrund eifrig gewerkelt, während sich vorne Politiker lobend zu dem Projekt äußern. Zunächst ergreift Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann das Wort und weist daraufhin, dass sie mit dem Bau der Halle den Planungen bereits zwei Wochen voraus sind. Baubeginn war Anfang August und die Fertigstellung ist für Mai 2019 geplant. Außerdem betont der Bürgermeister, dass es der Gemeinde möglich ist, von den Gesamtkosten von 2,3 Millionen einen Eigenanteil von 1,6 Millionen zu übernehmen. „Das ist für eine kleine Gemeinde wie Heede nicht selbstverständlich“, so Pohlmann.

Turnhalle als Mehrgenerationenhaus

Nach bisherigem Stand steuert der Landkreis 200.000 Euro hinzu plus eine Extrasumme von 56.000 Euro als Sportförderung für den Gymnastikraum. Auch fließen 500.000 Euro aus Landesmitteln für die Dorfentwicklung in die Sportstätte. CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hebt in ihrer Rede hervor, dass es sich bei den Vertretern der Gemeinde um einen ehrenamtlich tätigen Rat handelt. „Sie sind bereit, das Risiko zu schultern und die Belastung über Jahre abzutragen“, so Connemann. Auch hätten Sportvereine die Chancen zu Stätten der Integration zu werden, auch zwischen Jung und Alt. „Wenn die Angebote gut sind, können Turnhallen zu Mehrgenerationenhäuser werden.“ Auf die 70 Prozent der übergewichtigen Kinder geht Connemann darüberhinaus noch ein. Grund für Übergewicht seien ungesunde Ernährung, aber auch Bewegungsmangel. „Das ist heute über den Spatenstich hinaus auch Präventionsarbeit“, sagt die Unionspolitikerin.

Lob des Ehrenamtes

Der Vizepräsident des niedersächsischen Landtages Bernd Busemann (CDU) bemerkt die besonders gute Entwicklung im Emsland generell. „Es werden hier viele Projekte angegangen“, lobt er. „Unser Emsland hat sich entwickelt und ihr seid ein gutes Beispiel dafür“, sagt Landtagskandidat Marc-André Burgdorf. In Richtung des Vorsitzenden des Sportvereins Rot-Weiß Heede, Günther Bruns, lobt er das Ehrenamt. „Unsere Gesellschaft, unsere Dörfer, wären nicht das gleiche ohne das Ehrenamt“, erklärt Burgdorf. Dass der Neubau nicht nur für den Sport vorgesehen ist, sondern auch darüber hinaus Angebote schaffen will, sagt Sylvia Backers vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). „Mit Rhea-, Krabbel- und Jugendgruppen, die Platz in einem Multifunktionsraum finden sollen, kann die Halle die Gemeinschaft fördern.“ Als Paradebeispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Land und Bund bezeichnet Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken den Bau.

Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern soll eine Sportstätte mit einer Halle, Umkleidekabinen, zwei Geräteräumen, zwei Aufenthaltsräumen der Landjugend und einem Mehrzweckraum mit Teeküche entstehen.


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