36 Kilometer zurückgelegt 180 Gläubige laufen bei 17. Heeder Fußwallfahrt mit

Von Anna Heidtmann

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heid Heede. Unter dem Leitwort „Wie Christus liebt, so liebt auch ihr!“ hat am Samstag zum 17. Mal die Heeder Fußwallfahrt stattgefunden. Etwa 180 Gläubige aus dem Emsland und der näheren Umgebung haben dem nasskalten Wetter getrotzt und den etwa 36 Kilometer langen Fußweg in betender und singender Gemeinschaft zurückgelegt.

Ein Großteil der Teilnehmer ist am Samstagmorgen um sechs Uhr bei der St.-Gerhard-Majella-Kirche in Haren-Fehndorf zur Fußallfahrt nach Heede aufgebrochen, nachdem ihnen der geistliche Begleiter, Pater Joseph Mundanchirayil, den kirchlichen Segen erteilte.

Auf der Wegstrecke, die von Fehndorf über Altenberge, Erika, Neusustrum, Sustrum und entlang der Emswiesen nach Heede führte, schlossen sich immer wieder neue Gläubige an, um Schritt für Schritt im Glauben Mut und Kraft für den Alltag zu schöpfen. Die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Rütenbrock-Fehndorf-Erika-Altenberge nahmen an der letzten Etappe der Fußwallfahrt von Sustrum entlang der Ems teil.

Nach elfeinhalb Stunden angekommen

Nach rund elfeinhalb Stunden erreichte die Glaubensgemeinschaft ihren Zielort Heede, wo sie unter dem Glockengeläut der St.-Petrus-Kirche feierlich von Domkapitular Monsignore Reinhard Molitor und Pfarrer i. R. Johannes Brinkmann in Empfang genommen wurde. Bei der Erscheinungsstelle „Maria, Königin des Weltalls und der Armen Seelen“ erfolgte nach der Begrüßung und einer kurzen geistlichen Einführung die Segnung und Entzündung der von den Gläubigen mitgebrachten Wallfahrtskerze. Zum Abschluss des Pilgermarsches feierte der Domkapitular mit den Wallfahrern und zahlreichen weiteren Gottesdienstbesuchern die Heilige Messe in der Marienkirche.

Herzliche Gastfreundschaft

Als eine der hauptverantwortlichen Organisatoren dankte Anna Mensen im Namen aller Teilnehmer den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für die herzliche Gastfreundschaft und großzügige Unterstützung, die die Gruppe auf ihrem langen Fußweg und in ihrem Zielort Heede Jahr für Jahr erfahren habe.

Ihren Dank richtete Mensen zudem an Pater Joseph für die jahrelange treue geistliche Begleitung sowie an Domkapitular Molitor, der mit seiner Anwesenheit die Unterstützung der Fußwallfahrt seitens des Bistums Osnabrück zum Ausdruck gebracht habe. Seinen Ausklang fand der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und der anschließenden Rückreise der Teilnehmer mit Bussen in ihre Heimatorte.


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