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20.08.2018, 17:30 Uhr KOMMENTAR

In Heede helfen Fürbittenbücher Gedanken zu ordnen


In einem Fürbittenbuch stehen intime Gedanken und Wünsche von Gläubigen. Foto: Katharina PreuthIn einem Fürbittenbuch stehen intime Gedanken und Wünsche von Gläubigen. Foto: Katharina Preuth

Heede. Tausende von Menschen schreiben in die Fürbittenbücher der Gebetsstätte in Heede. Doch nicht nur für Gläubige kann das Sortieren von Gedanken hilfreich sein. Ein Kommentar

Um die eigenen Gedanken zu sortieren und intime Wünsche zu formulieren, schreiben Gläubige in die Fürbittenbücher der Gebetsstätte in Heede. Doch diese Art von Therapie funktioniert auch ohne den christlichen Hintergrund.

Die Gebetsbücher sind von der Idee her dem Tagebuch ähnlich. Durch das Aufschreiben von Wünschen und Hoffnungen werden diese greifbar und weniger konfus. Gerade wenn es darum geht, Ängste zu bewältigen, kann es helfen, sie aufzuschreiben, um sich ihrer in einem ersten Schritt bewusst zu werden, um sie dann zu verarbeiten. Dabei muss der Adressat nicht Gott, oder wie in dem Fall der Heeder Stätte, die Mutter Gottes, sein. Auch der zuständige Pfarrer verzichtet in der Regel darauf, die vielen Gebete zu lesen. Denn darum geht es eben nicht.

Anders als beim Tagebuch, können Menschen durch das Blättern im Fürbittenbuch indes sehen, dass sie nicht alleine scheinbar unlösbare Probleme wälzen, sondern es anderen ähnlich geht.


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