Areal mit 15 Bauplätzen Hasselbrock bekommt ein neues Wohngebiet

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Im Walchumer Ortsteil Hasselbrock entsteht ein neues Baugebiet mit 15 Plätzen. Foto: Archiv/Maike PlaggenborgIm Walchumer Ortsteil Hasselbrock entsteht ein neues Baugebiet mit 15 Plätzen. Foto: Archiv/Maike Plaggenborg

Walchum-Hasselbrock. Der Gemeinderat Walchum hat sich in seiner Sitzung für ein neues Wohngebiet im Ortsteil Hasselbrock an der Weststraße auf Höhe der Haselnußstraße ausgesprochen. Insgesamt 15 Bauplätze sind damit womöglich im August 2019 fertig und bereit für den Verkauf.

„Wir haben nur noch zwei Bauplätze zur Verfügung“, sagte Bürgermeister Alois Milsch (CDU) auf Anfrage im Nachgang zur Ratssitzung. Zwar lassen sich für diese seit Längerem keine Käufer finden, wie Milsch weiter mitteilte. Dennoch gebe es Bedarf. „Wir haben viele junge Leute hier, die auf ein Neubaugebiet gewartet haben“, sagte Milsch, der außerdem von großem Interesse von Bürgern in der Einwohnerfragestunde der Sitzung berichtete. „Es waren etliche Zuschauer da.“ Die Gemeinde Walchum habe das etwa 1,6 Hektar große Gebiet schon seit einem halben Jahr kaufen wollen. Inzwischen habe sie sich mit dem Eigentümer geeinigt und den Flächennutzungsplan per einstimmigem Beschluss entsprechend geändert. Wenn alles nach Plan verlaufe, könnten Bauplätze ab dem Sommer 2019 verkauft werden. Aus Kostengründen solle zunächst nur die Hälfte der 15 Bauplätze erschlossen werden. Pro Jahr werde etwa ein Platz in Hasselbrock verkauft. Bei dem neuen Wohngebiet „kalkulieren wir mit zwei“, so Milsch – wegen der kinderreichen Jahrgänge.

Die Kosten für die Plätze stehen derzeit noch nicht fest. Der Quadratmeterpreis für die noch zu erwerbenden zwei Plätze liege bei 22 Euro für Einheimische. Auswärtige müssten 42 Euro zahlen. Im neuen Areal, das laut Bebauungsplan die Bezeichnung „Wohnen nördlich des Schulwaldes“ bekommen hat, „wird es wohl auf 35 bis 40 Euro hinauslaufen“, schätzt Milsch derzeit mit Blick auf die Preise für die Dorfbewohner. „Im Endeffekt subventionieren wir das für die Einheimischen“.


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