Aktion des Angelfischereiverbandes Menschen mit Behinderung angeln in der Ems bei Dörpen

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Zu einem Angeln für Menschen mit Behinderung hatte der Fischerverband nach Dörpen geladen. Foto: Olaf Lindner/DAFVZu einem Angeln für Menschen mit Behinderung hatte der Fischerverband nach Dörpen geladen. Foto: Olaf Lindner/DAFV

pm Dörpen. An der Ems bei Dörpen hat das diesjährige Gemeinschaftsfischen für Menschen mit Behinderung des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV) stattgefunden.

Wie der Verband mitteilt, fand das Angeln mit 20 Teilnehmern aus sechs Verbänden eine große Resonanz.

Zum Auftakt wurde zu einem Grillabend eingeladen, bei dem Referent Jürgen Rosenthal über die Situation für Angler mit Behinderung informierte. „Wir haben in Deutschland noch viel Luft nach oben. Die Angebote für Menschen mit Behinderung beim Angeln sind in der Breite nicht wirklich gut. Daher bieten wir zunächst zumindest einmal im Jahr unser Gemeinschaftsfischen an“, so Rosenthal.

Nach seinen Worten setze sich der Verband gegenüber der Politik mit Nachdruck für Projekte ein, die es Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen, in Deutschland möglichst flächendeckend angeln gehen zu können. „Dabei helfen solche Veranstaltungen. So können wir in der Praxis zeigen, dass es Bedarf gibt und welche Mehrwerte sich dadurch für die Betroffenen eröffnen“, führte der Referent weiter aus.

Am Folgetag stand das eigentliche Gemeinschaftsangeln auf dem Programm. Nachdem die Plätze ausgelost wurden, machten sich die Teilnehmer auf den Weg an die Ems, an dessen Ufer sich nach Angaben des Verbandes optimale Bedingungen für Angler mit Behinderung befinden.


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