Rund um die Tennisanlage In Lehe soll ein Platz für alle Generationen entstehen

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Lehe. Ein Platz für alle Generationen soll rund um die Tennisanlage in Lehe entstehen. Welche Angebote dieser „Mehrgenerationenspielplatz“ bereithalten soll, stellte Bürgermeister Johann Mardink auf der jüngsten Ratssitzung vor.

„Der Platz soll alle ansprechen. Von Kleinkindern, über Jugendliche und junge Erwachsene bis hin zu Senioren“, machte Mardink deutlich. Mit der Idee, um die bislang nicht genutzte Fläche rund um die beiden Tennisplätze etwas entsprechendes zu gestalten, beschäftige man sich schon länger. „Intensiv hat der zuständige Arbeitskreis in Abstimmung mit dem Rat die Planungen vorangetrieben und Zeichnungen erstellt“, so Mardink.

Von drei Seiten

Die Planungen sehen vor, den Tennisplatz von drei Seiten neu zu gestalten. Im Bereich zwischen der Tennisanlage und dem Hauptplatz der Fußballer soll der Platz Angebote für ein jüngeres Publikum zu schaffen. Eine Slackline, eine Kletterstruktur, eine Sandspielfläche sowie Spielgeräte wie Rutsche, Sandkippe, Wackelwanne , Drehmännchen oder Wiesenschaukel sollen Kleinkinder, Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen.

Anlage barrierefrei zugänglich

Zwischen dem Tennisplatz und der Straße „Zur Bahn“ sehen die Überlegungen einen Bereich für älteres Publikum vor. So sollen Senioren mit einem Rotationstrainer, einem Schwingball, einer Baumelbank, einem Armspiel sowie einem Bauch-Rücken-Trainer zu sportlichen Aktivitäten animiert werden. „Natürlich soll dabei alles barrierefrei zugänglich sein, damit auch jeder die Anlage nutzen kann“, erklärte Mardink. Im vorderen Bereich zwischen Tennisplatz und dem Vereinsheim von Grün-Weiß Lehe ist außerdem der Bau einer Boulebahn geplant.

Neue Grillhütte mit Außenbereich

Auch an der Stelle, an der aktuell die Holzhütte steht, sind Veränderungen vorgesehen. So soll eine neue Grillhütte mit einem überdachten Außenbereich und Vorplatz gebaut werden. Darüber hinaus sollen in diesem Bereich eine Feuerstelle und eine Tribüne aus Klinkermauern mit Bankauflagen aus Holz realisiert werden. Auch die Schaffung weiterer Autostellplätze ist vorgesehen. Im gesamten Aufenthaltsbereich, der die einzelnen Elemente mit einem Weg verbindet, ist darüber hinaus das Anlegen von Bäumen, Strauchgruppen, Beeten und Rasen geplant. Der Naturcharakter soll zudem durch Baumstämme und Findlinge untermalt werden.

Kosten in Höhe von 230.000 Euro

Dem Bürgermeister zufolge liege bei dem Projekt die Unterstützung des Tennisvereins vor. „Das war uns auch wichtig.“ Mardink setzt nach Fertigstellung des Mehrgenerationenplatzes weiterhin auf die Hilfe der Vereine. „Die Pflege der Anlage kann nicht alleine von der Gemeinde gestemmt werden. Hier wünschen wir uns Unterstützung.“

Die Gesamtkosten bezifferte der Bürgermeister auf rund 230.000 Euro. Davon werden nach seinen Worten zwei Drittel aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“, in dem Lehe gemeinsam mit Rhede und Papenburg vertreten ist, gefördert.

Arbeiten sollen im Frühjahr starten

Ursprünglicher Baubeginn war Mardink zufolge noch in diesem Jahr vorgesehen. „Diesen Zeitplan haben wir aber aufgrund der Hochkonjunkturphase im Baugewerbe nach hinten verschoben, da wir die Chancen auf ein wirtschaftliches Angebot derzeit als sehr gering ansehen.“ Einstimmig votierte der Rat dafür, die öffentliche Ausschreibung im Herbst vorzunehmen. Die Ausführung der Arbeiten soll im kommenden Frühjahr erfolgen.


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