Früher als geplant B 401 bei Dörpen nach Sanierung wieder freigegeben

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Bürgermeister, Baudirektor und die Vertreter, der am Bau beteiligten Firmen, freuten sich über die frühe Öffnung der B 401. Foto: Katharina PreuthBürgermeister, Baudirektor und die Vertreter, der am Bau beteiligten Firmen, freuten sich über die frühe Öffnung der B 401. Foto: Katharina Preuth

Dörpen. Nach zweieinhalb Monaten wurde die Bundesstraße (B) 401 bei Dörpen am Freitagmittag wieder für den Verkehr freigegeben. „Das ist höchst erfreulich, da es schneller ging als geplant“, so Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU).

„Es ist sehr viel Glück dabei. Das Wetter muss mitspielen“, erklärte Klaus Haberland, Baudirektor der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die frühe Wiederöffnung der Bundesstraße. „Und der Frühling war genial“, ergänzte er. Der Abschluss der Bauarbeiten war zunächst für Ende Juni vorgesehen. Und bereits dieser Termin sei laut Haberland „sportlich“ gewesen.

Doch nicht nur das Wetter sei maßgeblich beteiligt gewesen an dieser Leistung. Der Baudirektor dankte vor allem den beteiligten Firmen für ihre Arbeit. Immerhin wurden für die Sanierung der Fahrbahn rund 21.000 Tonnen Asphalt verbaut, 7000 Meter Schutzplanken aufgestellt und diverse Bordstein- und Pflasterarbeiten verrichtet. „4,3 Kilometer in zweieinhalb Monaten: Das ist fast eine neue Umgehungsstraße, die wir dahin gezwirbelt haben“, sagte Haberland. Aber es würde im Emsland noch viel Arbeit vor ihnen liegen. „Die B 70 schreit nach Sanierung“, bemerkte er.

Lokale Firmen

Torsten Brinker von der bauausführenden Firma Johann Bunte aus Papenburg lobte vor allem die gute Kommunikation während der Arbeiten. Außerdem hätten sie selbst den Vorteil gehabt, dass sie aus der Region kommen würden. Dadurch hätten sie mit eigenen Kolonnen und Maschinen arbeiten können. Brinker betonte auch, dass sie vor allem lokale Firmen eingesetzt hätten. „Das Geld ist in der Region geblieben.“

Handarbeit

Die Firma Fechner aus Duisburg hat die Schutzplanken montiert. Mitarbeiter Hans Nolte erinnerte sich vor allem an heißen Stahl aufgrund der hohen Temperaturen. Sie hätten an zwei Tagen knapp 1400 Meter verlegt. „Da gibt es keine Maschine für, das ist handarbeit“, erklärte er.

Aus Sicht der Samtgemeinde sei es insgesamt „gut gelaufen“, so Wocken. Sie hätten durchgehend im Dialog mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gestanden. Außerdem sei es ein Vorteil gewesen, dass in verschiedenen Bauabschnitten gebaut worden sei. Der erste Teil zwischen der Kreuzung Dersumer Straße und der Heeder Straße wurde bereits Ende April wieder freigegebe n.

Kritik aus Steinbild

Von der Umleitungsstrecke war auch die Gemeinde Kluse betroffen. Somit freute sich auch Bürgermeister Hermann Borchers (CDU) über die frühzeitige Öffnung. „Die Steinbilder waren nicht so erbaut, da hat es etwas Kritik gegeben“, berichtete er. Aber durch die kurze Bauzeit hätte diese sich schnell wieder gelegt.

Nachdem die Bürgermeister, der Baudirektor und die Vertreter der beteiligten Firmen in einem symbolischen Akt die Absperrungen an der Kreuzung Heeder Straße und B 401 entfernten, durfte der Verkehr die sanierte Straße befahren.


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