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26.04.2018, 17:11 Uhr KOMMENTAR

Zur UPM-Investition in Dörpen: Langfristig wirksam

Von Gerd Schade


Die von UPM angekündigte 116-Millionen-Euro-Investition für den Papierproduktionsstandort Dörpen darf nicht nur als ein klares, sondern auch als langfristig gültiges Bekenntnis für den Standort gewertet werden. Foto: UPM Nordland Papier/ArchivDie von UPM angekündigte 116-Millionen-Euro-Investition für den Papierproduktionsstandort Dörpen darf nicht nur als ein klares, sondern auch als langfristig gültiges Bekenntnis für den Standort gewertet werden. Foto: UPM Nordland Papier/Archiv

Dörpen. Der Umbau der Papiermaschine 2 bei UPM Nordland Papier in Dörpen für mehr als 100 Millionen Euro ist ein starkes Signal mit Langzeitwirkung für die Region. Ein Kommentar.

Nicht alle Nachrichten über den Papierproduktionsstandort Dörpen seit den Feiern zum 50-jährigen Nordland-Bestehen im vergangenen August sind vergnügungssteuerpflichtig gewesen. Nach den angekündigten Plänen zum Stellenabbau wie zuletzt bei der Speditionsgesellschaft UPM Nortrans sendet der finnische Konzern nun aber ein ganz starkes Signal für die Region.

Die angekündigte 116-Millionen-Euro-Investition darf nicht nur als ein klares, sondern auch als langfristig gültiges Bekenntnis für den Standort Dörpen gewertet werden. Dazu zählen im Übrigen auch die von UPM im vergangenen Jahr angekündigten fünf Millionen Euro für die Automatisierung.

UPM operiert weltweit auf einem Markt, der starken Schwankungen unterworfen ist. Dass dabei das Feinpapiersegment in einer digitalen Welt rückläufig ist, liegt auf der Hand. Umso wichtiger ist es, darauf unternehmerisch zu reagieren, neue Marktfelder zu besetzen und sie auszubauen. Gleichwohl sind die Veränderungsprozesse eine Herausforderung – auch und gerade für die Belegschaft. Die Papiermacher müssen sich bei bereits hoher Arbeitsbelastung auf veränderte Abläufe einstellen. Darauf wird auch der Betriebsrat ein wachsames Auge haben.


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