Teilfreigabe planmäßig Ende April Baustelle auf B401 bei Heede und Dörpen im Zeitplan

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Heede/Dörpen. Wegen der Baustelle auf der Bundesstraße (B) 401 und der gesperrten Ems-Brücke müssen Heeder derzeit größere Umwege in Kauf nehmen, um nach Dörpen zu gelangen. Aber ein Ende naht.

Die Arbeiten verlaufen bisher planmäßig, berichtet Ernst Kock, Leiter der Straßenmeisterei Aschendorf, auf Anfrage. Kock koordiniert für die Niedersächsische Landesbehörde für Straße und Verkehr in Lingen die Arbeiten vor Ort mit. Zwischen der Kreuzung Dersumer Straße, ab der seit Dienstag, 13. März 2018 eine Vollsperrung gilt, und der Kreuzung Heeder Straße in Richtung Dörpen Zentrum sind zwei der drei Tragschichten der Fahrbahn bereits eingebaut. Die dritte und letzte Tragschicht folgt im Laufe der Woche, auch auf dem Radweg fehlt noch die letzte Asphaltschicht. Danach folgen in der kommenden Woche Arbeiten an den Seitenräumen, den Schutzplanken und die Markierungsarbeiten.

Vorzeitige Freigabe für den Anliegerverkehr

„Einer Freigabe dieses Abschnitts für den Anliegerverkehr zwischen Heede und Dörpen so wie geplant bis Ende April steht demnach nichts mehr im Wege“, sagt der Leiter. Auch die Wetterbedingungen in dieser Woche mit bis zu 25 Grad lassen nicht erwarten, dass es zu witterungsbedingten Verzögerungen kommt.

(Weiterlesen: Vollsperrung der B401 bei Dörpen wegen Fahrbahnsanierung)

Die Landesbehörde und die bauausführende Firma Johann Bunte aus Papenburg hatten sich nicht zuletzt wegen des Drucks der Gemeinden Heede und Dörpen entschieden, diesen etwa 800 Meter langen Abschnitt bei der Sanierung vorzuziehen. Insgesamt ist die Trasse bis zur Kreuzung mit der B70, die bis Ende Juni erneuert werden soll, 4,3 Kilometer lang. In dem vorgezogenen Abschnitt liegt die Ems-Brücke, sie ist derzeit nur für Fahrradfahrer befahrbar, so dass jeglicher anderer Verkehr derzeit Umwege über Kluse/Steinbild oder Herbrum/Rhede in Kauf nehmen muss.

Verkehr hat sich eingespielt

Sowohl der regionale, als auch der überregionaler Verkehr habe sich inzwischen eingespielt, so Kock. „Die Heeder und Dörpener haben akzeptiert, dass sie für einen kurzen Zeitraum die Umwege in Kauf nehmen müssen“, sagt der Straßenmeisterei-Chef, der auch guter Dinge ist, dass auch der zweite Bauabschnitt zwischen Heeder Straße und B70 wie geplant bis Ende Juni fertiggestellt werden wird. Dort wird von Anfang Mai an zunächst die untersten Tragschichten erneuert, dann asphaltiert und zuletzt an den Schutzeinrichtungen gearbeitet.


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