Anschaulicher Chemieunterricht Dörpener Schüler erleben Gefahren durch Brände hautnah

Chemieunterricht mit Stichflamme unter freiem Himmel: An der Oberschule Dörpen gab es feurige Experimente. Foto: Oberschule DörpenChemieunterricht mit Stichflamme unter freiem Himmel: An der Oberschule Dörpen gab es feurige Experimente. Foto: Oberschule Dörpen

Dörpen. Chemieunterricht mal anders: Unter Anleitung von Lehramtsanwärter Christoph Wehrhahn und Brandschutztechniker Manfred Nagel sind Sechstklässlern der Oberschule Dörpen die Gefahren durch die Explosionen von Spraydosen und das Löschen von Fettbränden mit Wasser verdeutlicht worden.

Wie es in einer Pressemitteilung der Schule heißt, stellt insbesondere das unbeaufsichtigte Anzünden von Spraydosen ein Problem dar. Die Folgen, die dies haben kann, wurde den Schülern von Nagel in einem Experiment demonstriert. „Bei der Explosion entstehen viele messerscharfe Metallteile, die wie Schrapnelle umherfliegen. Wird ein Mensch von diesen Metallteilen getroffen, kann dies zu schwersten Verletzungen führen“, so Nagel.

Auch Fettbrände stellten eine Gefahr im Alltag dar. Nagel verdeutlichte den Schülern in einem Demonstrationsexperiment, welche Folgen es hat, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird. „Das Wasser verdampft schlagartig, wenn es mit dem etwa 300 Grad Celsius heißen Öl in Berührung gerät und reißt brennende Öltropfen mit sich. Die entstehende Stichflamme kann in geschlossenen Räumen zu schwersten Verbrennungen führen.“ Die Schüler zeigten sich von den Experimenten beeindruckt.