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06.04.2018, 17:23 Uhr KOMMENTAR

Gewerbesteuern in Dörpen: Fast wie zu goldenen Zeiten

Kommentar von Gerd Schade

Über zusätzliche 1,5 Millionen Euro Gewerbesteuern darf sich die Gemeinde Dörpen freuen. Symbolfoto: colourbox.comÜber zusätzliche 1,5 Millionen Euro Gewerbesteuern darf sich die Gemeinde Dörpen freuen. Symbolfoto: colourbox.com

Dörpen. Es ist zwar nur ein einmaliger Sondereffekt. Und doch weckt die 1,5-Millionen-Euro-Zahlung eines Großunternehmens in das Dörpener Gewerbesteuersäckel zwangsläufig Erinnerungen an goldene Zeiten.

Dazu genügt ein vergleichender Blick zurück in das Jahr 2004. Bis dahin sprudelte die Gewerbesteuerquelle in Dörpen vor allem dank UPM Nordland Papier kräftig. Die dadurch für eine vergleichsweise kleine Gemeinde ungewöhnlich hohen Einnahmen machten eine hochwertige Infrastruktur mit Hallenbad, Sportgelände samt Tartanbahn und Bürgerpark erst möglich. Nach Änderung des Steuer- und Gesellschaftsrechtes durch den Bund versiegte die Steuerquelle aus der Papierproduktion. Was blieb, sind die Folgekosten für die in guten Zeiten zugelegten Errungenschaften.

Der Gemeinde ist es trotzdem gelungen, Dörpen weiterzuentwickeln. Eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnbau- und Gewerbeflächen sowie der Bau des dritten Kindergartens belegt, dass Verwaltung und Politik weiter auf dem richtigen Weg sind.


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