Für Flächenkauf und Breitbandausbau Walchum will 2018 mehr als 800.000 Euro investieren

Von Wilhelm Schweers

Mehr als 842.000 Euro will die Gemeinde Walchum in diesem Jahr investieren. Symbolfoto: djdMehr als 842.000 Euro will die Gemeinde Walchum in diesem Jahr investieren. Symbolfoto: djd

Walchum. Die Gemeinde Walchum will in diesem Jahr rund 842.000 Euro investieren. Das geht aus dem Haushaltsplan hervor, den der Gemeinderat jetzt beschlossen hat.

Demnach sind die größten Posten für die geplanten Investitionen der Ankauf von Wohnbau- und Gewerbeflächen, der Breitbandausbau sowie der Rückkauf des Parkplatzes beim Gesundheits- und Geschäftszentrum. Die Ausgabenschwerpunkte im laufenden Haushalt sind die jährlichen Aufwendungen für den Bauhof, die Gemeindestraßen und den Kindergarten sowie Rückstellungen für das neue Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Hasselbrock.

Wie der Erste Samtgemeinderat der Samtgemeinde (SG) Dörpen, Heinz-Hermann Lager, in einer Power-Point-Präsentation außerdem veranschaulichte, ist die Gemeinde aus finanztechnischen Gesichtspunkten so gut wie schuldenfrei, da der Liquiditätsbestand mit 973.000 Euro deutlich höher ist als der Kreditbestand von 200.000 Euro. Der Kredit wurde Lager zufolge vor einigen Jahren für bauliche Investitionen aufgenommen und könne aufgrund der Vertragsbindung noch nicht getilgt werden.

Auch für das neue Haushaltsjahr sei eine positive Entwicklung zu erwarten. Demnach werden bei den Steuereinnahmen moderate Zuwächse erwartet. Die Schätzungen weisen Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr von 318.000 Euro aus. In der Gemeindekasse verbleiben davon nach den Abführungen an das Land, die SG Dörpen und den Kreis Emsland rund 46.000 Euro.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wünschte sich ein Bürger die Anschaffung eines Laien-Defibrillators für die Sporthalle. Das sei nach seiner Ansicht deshalb wünschenswert, weil dort auch die Herz-Sportgruppe trainiert. Bürgermeister Alois Milsch (CDU) sagte eine Aussprache des Rates im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu.

Ferner stimmte der Rat dem Antrag des Schützenvereins über einen Zuschuss von 5000 Euro für eine Terrasse am Mehrgenerationenhaus (MGH) zu. Der Beschluss fiel dem Rat auch deshalb leicht, weil im MGH neben dem Schützenverein auch die Landjugend, der Musikverein und die Jagdhornbläser beheimatet sind.