120 Kilo Unrat Gemeinsame Müllsammelaktion in Dörpen erfolgreich

Erstmals nahmen auch Kinder und Betreuer des Sprachheilkindergartens Papenburg an der Umweltaktion teil. Foto: Jürgen Eden/Lukas-HeimErstmals nahmen auch Kinder und Betreuer des Sprachheilkindergartens Papenburg an der Umweltaktion teil. Foto: Jürgen Eden/Lukas-Heim

Dörpen. Beschäftigte der Caritas-Werkstätten haben mit Oberschülern und Kindern des Sprachheilkindergartens 120 Kilo Müll in Dörpen gesammelt.

Unter dem Motto „Papenburg und Dörpen räumen auf“ zogen sich zahlreiche Beschäftigte, Kinder und Fachkräfte die Arbeitshandschuhe an, um mit Müllsäcken die Gegend zu durchstreifen. Ziel war es, die Natur vom Müll und Unrat zu befreien. Der Sprachheilkindergarten Papenburg war zum ersten Mal dabei.

Die Caritas-Werkstatt Dörpen beteiligt sich bereits seit 2013 an der Aktion. Da kamen die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings genau richtig, als die 48 Kinder des Sprachheilkindergartens vom St. Lukas-Heim gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Therapeuten die umliegenden Straßen und Wege durchkämmten. Einige der Müllsäcke waren am Ende so schwer, dass sie nur mit mehreren Erwachsenen getragen werden konnten. Die Waage brachte am Ende des Tages ein Gesamtergebnis von 120 Kilo zutage. Darunter waren Prospekte, Zeitungen, Bonbonpapier, Zigarettenschachteln, Radkappen aber auch viele leere Flaschen.

Ähnliches förderten auch die rund 40 Schüler und Lehrer der Oberschule mit den Beschäftigten und Fachkräften der Caritas-Werkstätten zu Tage, als sie ebenfalls in die Ortsmitte ausschwärmten, um die Straßenränder, Beete und kleine Wäldchen vom Unrat zu befreien. Dörpens Gemeindedirektor Hermann Wocken nutzte vorab die Gelegenheit, um sich für die Hilfsbereitschaft zu bedanken. „Wir sind froh, dass wir als Gemeinde eine derartige Unterstützung erfahren“, so Wocken. Ein großer Anhänger konnte bis Mittag mit Unrat gefüllt werden. Folienreste, ein Fahrradrahmen aber auch Imbissverpackungen gehörten unter anderem zu den Müllresten, die eingesammelt wurden. Wocken freute sich besonders, dass Menschen mit und ohne Handicaps gemeinsam an dieser Aktion teilgenommen haben.