Wohnungen im Ortskern Dörpener Stiftung feiert Einweihung von „Haus Emmaus“

Von Anna Heidtmann

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Die Einweihung ihres in Dörpen neu errichteten Mietshauses „Haus Emmaus“ hat die Schomaker-Stiftung zusammen mit zahlreichen Gästen gefeiert. Foto: Anna HeidtmannDie Einweihung ihres in Dörpen neu errichteten Mietshauses „Haus Emmaus“ hat die Schomaker-Stiftung zusammen mit zahlreichen Gästen gefeiert. Foto: Anna Heidtmann

heid Dörpen. Gut eineinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich hat die Schomaker-Stiftung jetzt die Einweihung ihres in Dörpen neu errichteten Mietshauses „Haus Emmaus“ gefeiert.

In dem dreigeschossigen Gebäude, das sich hinter dem Rathaus und in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Emmauskirche befindet, bietet die im Jahr 2000 von Wilhelm und Monika Schomaker gegründete Stiftung elf etwa 70 Quadratmeter große, seniorengerechte Wohnungen zu nach eigenen Angaben „sozial verträglichen Mietpreisen“ an. Die Wohnungen sind mittlerweile alle belegt.

Hausbewohner bilden durch ihr Miteinander eine Weggemeinschaft

Im Mittelpunkt der Feier, an der auch die Mieter teilgenommen haben, stand die Segnung des Hauses und seiner Bewohner durch Diakon Burkhard Becker und Pastor Ralf Maennl. „Gemeinschaft ist ein neues Wort für Heimat“, sagte Pastor Maennl in seiner Ansprache. Diese sei nicht immer dort, wo man geboren worden sei, sondern dort, wo man mit anderen Menschen das Leben teile, fügte er hinzu. So wie die Jünger in der Emmausgeschichte bildeten auch die Hausbewohner durch ihr Miteinander eine Weggemeinschaft.

Dass „Miteinander“ auch die Gemeinde Dörpen auszeichnet, hob Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU) hervor. „Wir haben erlebt, wie schnell hier mitten im Ort etwas entstehen kann“, sagte Gerdes und dankte der evangelischen Kirche für die unkomplizierte Bereitstellung des Grundstücks sowie der Stiftung für die Errichtung des Mietshauses in zentraler Lage.

Schlüsselgewalt an Stiftungsvorsitzenden übergeben

Mit dem symbolischen Hausschlüssel übergab Volker Schomaker von der Schomaker-Bauunternehmung die Schlüsselgewalt über das Haus an den Stiftungsvorsitzenden Josef Schomaker. Großen Beifall gab es daneben für das von Annegret Dopp, Mitglied des Stiftungsvorstands, geschaffene Gemälde mit dem Titel „Auf dem Weg nach Emmaus“. Das Kunstwerk hat seinen Platz im Eingangsbereich des Mietshauses.

Stiftungsgründer und Förderer Wilhelm Schomaker versicherte, dass e den Vorstand auch in Zukunft mit neuen Projekten zum Wohle der Allgemeinheit „herausfordern“ werde.


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