Neuer Treff- und Mittelpunkt Erster Spatenstich für Multifunktionshalle in Neubörger

Von Jennifer Kemker

Der erste Spatenstich für die neue Multifunktionshalle in Neubörger wurde am Dienstag von den Beteiligten getätigt. Am kommenden Montag sollen die Bauarbeiten beginnen. Foto: Jennifer KemkerDer erste Spatenstich für die neue Multifunktionshalle in Neubörger wurde am Dienstag von den Beteiligten getätigt. Am kommenden Montag sollen die Bauarbeiten beginnen. Foto: Jennifer Kemker 

Neubörger. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Beteiligten am Dienstag in Neubörger mit dem Bau der rund 1,2 Millionen Euro kostenden neuen Multifunktionshalle begonnen.

Als einen historischen Tag für die Gemeinde bezeichnete Bürgermeister Ulrich Müller (Freie Wählergemeinschaft Neubörger, FWN) den Start des Neubaus einer Multifunktionshalle. Die Arbeiten sollen am kommenden Montag beginnen. Vor rund fünf Jahren habe die Gemeinde vor der Frage gestanden, die alte Halle zu sanieren oder abzureißen. „Mit allen zusammen haben wir uns für diesen Schritt entschieden“, sagte Müller. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro werden 500.000 Euro vom Amt für regionale Landesentwicklung und 200.000 Euro vom Landkreis Emsland finanziert.

Neues Zuhause für Vereine und Gruppen

Das Dorfgemeinschaftshaus wurde 1976 erbaut und in den Jahren 1992 und 2002 saniert und erweitert. Die bisher angrenzende Turnhalle war seit einigen Jahren gesperrt, sodass etwa der Schulsport in den Nachbargemeinden stattfinden musste. Jetzt soll der Neubau nach den Worten von Müller ein Treff- und Mittelpunkt sowie Zuhause von Vereinen und Gruppen werden. Die gesamte Bevölkerung soll freien Zugang zu den Räumen haben, die als wichtigste Gemeinschaftseinrichtung für die Gemeinde dienen soll. Dabei soll die Halle beispielsweise für Spiel- und Sportaktivitäten für Kinder, Vereinssport, Integrationsarbeit und Begegnungsnachmittage bereitstehen.

Investition in ein zukunftsfähiges Dorf

„Vieles, was wir heute in Neubörger sehen, konnte Heinz-Joachim Schmitz anstoßen“, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann und erinnerte damit an den im Februar 2017 plötzlich verstorbenen Bürgermeister Heinz-Joachim Schmitz. Mit der Halle werde in ein zukunftsfähiges Dorf investiert. Um der Landflucht entgegenzuwirken, ist es laut dem CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Busemann wichtig, dass die Dörfer ihren jungen Familien etwas bieten.

Gemeinschaftseinrichtungen sind nach den Worten von Landrat Reinhard Winter ein wichtiger Bestandteil der ländlichen Gemeinden. Sie seien die Zentren der Traditionspflege, der Heimatgeschichte und des kulturellen und dörflichen Lebens.