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01.03.2018, 17:51 Uhr KOMMENTAR

Zur Sanierung der B401 bei Dörpen: Wichtige Emsquerung

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Klaus Haberland (2.v.l.) von der Landesstraßenbehörde in Lingen und Vertreter der Baufirma Johann Bunte informierten Bürgermeister der von der Umleitung betroffenen Gemeinden über den Ablauf der Arbeiten. Foto: Daniel Gonzalez-TepperKlaus Haberland (2.v.l.) von der Landesstraßenbehörde in Lingen und Vertreter der Baufirma Johann Bunte informierten Bürgermeister der von der Umleitung betroffenen Gemeinden über den Ablauf der Arbeiten. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Dörpen. Die Sanierung der Bundesstraße 401 bei Dörpen und Heede inklusive der Emsüberquerung wird eine Herausforderung für alle Beteiligten. Ein Kommentar.

Der Bürgermeister der Gemeinde Heede, Antonius Pohlmann, brachte es bei der Vorstellung des Ablaufs der Sanierung der B401 auf den Punkt. „Für Heeder führen alle Wege nach Dörpen“, sagte er. Weiterführende Schulen, Einkaufsläden, Ärzte – für vieles nehmen die Heeder den gut fünf Kilometer langen Weg über die Ems auf sich. Die Straßenverbindung zwischen beiden Gemeinden ist also eine sehr wichtige.

Und weil der Fluss erst wieder bei Steinbild oder bei Herbrum beziehungsweise Rhede überquert werden kann, was mindestens 15 Kilometer Umweg sind, wird die vierwöchige Vollsperrung zwischen beiden Gemeinden vor allem für die Heeder eine Herausforderung werden.

Immerhin haben es die Beteiligten und die bauausführende Firma Johann Bunte aus Papenburg geschafft, den Ablauf so zu gestalten, dass zumindest Radfahrer die Baustelle und die Emsüberquerung jederzeit befahren können.

Zaubern kann aber auch die Firma Bunte nicht. Die schafft es immerhin, in gut drei Monaten eine sanierte Fahrbahn hinzubekommen, die einem Neubau gleicht. Derartige Arbeiten haben vor 20 Jahren noch mehr als ein Jahr gedauert.


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