Dritte Einrichtung Rotes Kreuz wird Träger des neuen Dörpener Kindergartens

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Über die neue Trägerschaft freuen sich (von links) Hermann Wocken, Christof Witschen, Josef Wittrock, Manfred Gerdes, Thomas Hövelmann, Matthias Witte, Heinz-Hermann Lager, Horst Kloppenburg, Josef Zumsande, Maria Schmees und Andreas Hövelmann. Foto: Katharina PreuthÜber die neue Trägerschaft freuen sich (von links) Hermann Wocken, Christof Witschen, Josef Wittrock, Manfred Gerdes, Thomas Hövelmann, Matthias Witte, Heinz-Hermann Lager, Horst Kloppenburg, Josef Zumsande, Maria Schmees und Andreas Hövelmann. Foto: Katharina Preuth

Dörpen. Für den dritten Kindergarten in Dörpen präsentiert die Gemeinde das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland, als Träger. Die anderen beiden Einrichtungen betreibt die katholische Kirche.

Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren habe sich der Gemeinderat parteiübergreifend auf das DRK als Träger für den neuen Kindergarten geeinigt, erklärt Hermann Wocken (CDU), Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen. Da die beiden von katholischer Seite betriebenen Kindergärten St. Elisabeth und St. Vitus voll ausgelastet sind, hat sich der Rat für einen Neubau entschieden. „Wir haben jede Menge Geburten, und das ist toll“, sagt Dörpens Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU). Für die Zukunft wünscht er sich eine gute Zusammenarbeit zwischen dem DRK, der Gemeinde und der Kirche.

20-jährige Erfahrung

Auf 20-jährige Erfahrung im Betreiben von Kindergärten in Papenburg blickt das DRK zurück, erklärt Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer Vorstandsvorsitzender der emsländischen DRK . Und auch in Dörpen sei der Verein aktiv durch zum Beispiel Blutspendeaktionen, die Kleiderkammer, Sammeldienste oder Migrationsarbeit. „Ich verspreche euch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den anderen Kindergärten“, so Hövelmann.

Auch eine Übergangskrippe, die über den Platzmangel in den vorhandenen Tagesstätten hinweghelfen soll, wird der Verein bis zur Öffnung des Neubaus übernehmen.

Laut Plan soll der neue Kindergarten im Sommer 2019 an der Waldstraße neben der Grundschule fertiggestellt sein. Es sollen zwei Krippengruppen entstehen, aufgeteilt in eine Ganztagesgruppe und eine Regelgruppe. Die Gemeinde teilt mit, dass Namensvorschläge für die neue Tagesstätte abgegeben werden können.


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