Jubiläum in 2020 Musikverein Dersum rüstet sich für 100-jähriges Bestehen

Das 100-jährige Bestehen ihres Vereins im Blick haben (von links) Thomas Thieken, Ivonne Hunfeld, Jürgen Többens, Andrea Wacker, Marion Coßmann, Klaus Osewold, Antonius Loth und Verena Wübbold. Foto: Musikverein DersumDas 100-jährige Bestehen ihres Vereins im Blick haben (von links) Thomas Thieken, Ivonne Hunfeld, Jürgen Többens, Andrea Wacker, Marion Coßmann, Klaus Osewold, Antonius Loth und Verena Wübbold. Foto: Musikverein Dersum

Dersum. Beim Musikverein Dersum beginnen die Planungen für das 100-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 2020. Das wurde während der Generalversammlung der Musiker deutlich.

In den kommenden Wochen soll für die Jubiläumsvorbereitungen ein Festausschuss gebildet werden. Im Zuge der Versammlung wurden mehrere Mitglieder für langjähriges Engagement geehrt.

Nach 17 Jahren stellte Wolfgang Wessels das Amt des Kassenwartes zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wählten die Musiker Thomas Thieken. In ihrem Amt bestätigt wurde bei den Vorstandswahlen Andrea Wacker als 2. Vorsitzende.

Sie wurde zudem gemeinsam mit Andrea Grimm, Ivonne Hunfeld und Roland van der Ahe für jeweils 20-jähriges, aktives Mitwirken im Verein ausgezeichnet. Seit jeweils zehn Jahren im Amt sind Jürgen Többens (Vorsitzender) Klaus Osewold (Dirigent). Többens bekam dafür die bronzene Verdienstmedaille der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände verliehen. Eine Würdigung als fleißigstes Mitglied im abgelaufenen Jahr erfuhr Verena Wübbold. Sie war an 75 von 78 Terminen anwesend.

78 Auftritte im vergangenen Jahr

„Ich freue mich über die gute Beteiligung im letzten Jahr. Bei 78 Auftritten und Proben ist es nicht selbstverständlich, immer genug Leute zum Spielen zu haben“, lobte Többens die Musiker. Dieses Lob gelte vor allem für die Vorstandsmitglieder, auf die immer Verlass sei.

Osewold blickte auf seine zehnjährige Amtszeit als Dirigent zurück. Es habe zwar auch schlechtere Auftritte gegeben und ständige Veränderungen in der Besetzung erschwerten die Musikauswahl, aber die positiven Erfahrungen würden deutlich überwiegen, sagte er. „Mein absolutes Highlight war dabei das Konzert zum 90-jährigen Jubiläum. Ich hoffe aber, dass das 100-Jährige noch besser wird“, so Osewold.

Nachwuchsarbeit funktioniert

Dass der Verein positiv in die Zukunft blickt, liegt auch an der Jugendarbeit, die in Zusammenarbeit mit der Musikschule Huckelmann ausgeübt wird. Insgesamt 55 Kinder befinden sich nach Angaben des Vereins in der musikalischen Ausbildung, davon legen 32 in den nächsten Wochen die D1-Prüfung ab. Im Anschluss sollen sie dann schrittweise an den Musikverein herangeführt werden. So könne der Verein auch locker über 100 Jahre bestehen, hieß es auf der Versammlung.