UPM erstellt Machbarkeitsstudie Wird Papiermaschine 2 bei Nordland in Dörpen umgebaut?

Von Gerd Schade

a:2:{s:7:

Dörpen. Die Papiermaschine 2 bei UPM Nordland Papier in Dörpen steht möglicherweise für einem Umbau von der Fein- zur Trennpapierprodutkion. Das teilte der finnische Mutterkonzern UPM am Mittwoch mit.

Wie es in einer Presseerklärung des börsennotierten Unternehmens heißt, soll für das mögliche Vorhaben eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Die Expertise soll innerhalb des ersten Halbjahres 2018 vorliegen. Als Grund für die Überlegungen nennt der Konzern wachsende Märkte für seine Spezialpapiere. In diesem Zuge plane UPM auch Investitionen im finnischen Werk Jämsänkoski.

Der Konzern bezeichnet sich als weltweit führender Anbieter von Etikettenpapieren. Nun plane er „weiteres Wachstum in attraktiven Bereichen der Trennpapierherstellung“ – vor allem für Kunden in Europa sowie Nord- und Südamerika. In den dortigen Märkten werde ein solides Wachstum erwartet, sowohl bei Etiketten, Verpackungen und im E-Commerce, als auch bei Medizin- und Hygieneprodukten.

„Die Märkte für UPM Spezialpapiere wachsen und mit dem möglichen Umbau der Maschine bei Nordland zusätzlich zur Investition in Jämsänkoski möchten wir an diesem Wachstum teilhaben“, erklärt Bernd Eikens, Executive-Vizepräsident für Spezialpapiere bei UPM und gebürtiger Aschendorfer.