Erfolgsgeheimnis: Flohmarkt in Dissen gut sortiert

Von Achim Köpp

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Dissen. „Sortierter Flohmarkt rund ums Kind“ bei der Freien evangelischen Gemeinde Dissen ist ein Erfolgsmodell. Die sortierten Angebote machen den Erfolg aus.

Veranstalter anderer Flohmärkte träumen von der Resonanz, die jetzt der Flohmarkt im Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Dissen an der Karl-Wilhelm-Straße fand. Zum vierten Mal seit Anfang des vergangenen Jahres war es der Ort, an dem sich das alles in Mengen stapelte, was für Kinder von der Geburt bis zum Teeniealter benötigt wurde und übrig ist.

Großes Einzugsgebiet

„Von Halle/Westfalen im Osten der Region bis Steinfurt im Westen kommen sowohl Verkäufer als auch Käufer“, weiß Uwe Edelstein von der FeG, der gemeinsam mit Beate Philipp und weiteren 25 Helfern das alles organisiert, „seit unserem ersten sortierten Flohmarkt im Frühjahr 2015 und Werbung in der NOZ sowie mit Handzetteln und Plakaten hat sich das System in Windeseile herumgesprochen. Dieses Mal haben im Vorfeld 54 Verkäufer in 207 Kartons ihre Angebote angeschleppt, dazu extra größeres Spielzeug und 15 Kinderwagen“.

Wie schon beim dritten Flohmarkt im Frühling seien dem Team die gute Qualität der Kleidung und die günstigen und fairen Preise aufgefallen, sagte Edelstein. Mehrere Kinderwagen fallen ganz besonders durch ihre noble Ausstattung ins Auge. Die Kinderwagen haben wohl mehrere Hundert Euro gekostet und wurden nun für 60 bis 100 Euro angeboten. Die Preise für Kinderbücher, Spielsachen und Kleidung begannen bei 50 Cent.

Winterkleidung

Da es nun Herbst ist, war besonders die Auswahl an Winterkleidung groß. Die Masse an Kinder- und Jugendschuhen fiel besonders in Auge, sodass jetzt neben dem Flur ein weiterer Raum dafür benötigt wurde, um alle zu präsentieren. Mützen wurden dieses Mal sogar getrennt für Mädchen und Jungen sortiert, so viele waren es. (Weiterlesen: Freie Gemeinde Gastgeber – Andrang beim „2. sortierten Flohmarkt“ in Dissen)

Dass die Käufer sehr oft fündig geworden war, sah man an dem, was sie auf Armen hinaustrugen sowie an der stets langen Schlange an der Kasse. Dazu erläuterte Edelstein, die FeG behalte 20 Prozent des Erlöses ein und verwende das Geld zu Anschaffungen für den Kindergottesdienst. Ganz neu war für die vielen Besucher auch ein Imbisswagen, mit dem für die Besucher über die Mittagszeit Bratwürstchen und Pommes frites zur Verfügung standen, während drinnen FeG-Frauen für leckere Torten und Kuchen gesorgt hatten. Auch der nächste „Sortierte Flohmarktes rund ums Kind“ ist bereis terminiert: Samstag, 29. April, an gleicher Stelle.

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