Keine Durchfahrt für Lkw Testphase auf der Meller Straße in Dissen hat begonnen

Von Petra Ropers

Hoffen auf eine positive Wirkung der Sperrung: Hubert Kavermann von der Dissener Polizei, Klaus Rieke vom Landkreis Osnabrück, Bürgermeister Hartmut Nümann, Manfred Motzek von der Verkehrsbehörde des Landkreises, und Eugen Görlitz vom Bauamt der Stadt (von links). Foto: Petra RopersHoffen auf eine positive Wirkung der Sperrung: Hubert Kavermann von der Dissener Polizei, Klaus Rieke vom Landkreis Osnabrück, Bürgermeister Hartmut Nümann, Manfred Motzek von der Verkehrsbehörde des Landkreises, und Eugen Görlitz vom Bauamt der Stadt (von links). Foto: Petra Ropers

Dissen. Schwere Lkw, die sich auf der Meller Straße durch die Fahrbahnverengung im Bereich des St.-Ansgar-Kindergartens quälen: Dieses Bild gehört vorläufig der Vergangenheit an. Mit dem Aufstellen der entsprechenden Verbotsschilder hat die einjährige Testphase begonnen.

Der Anstoß zur Sperrung für Lkw über 3,5 Tonnen kam von Anliegern der Meller und auch der Bahnhofstraße. Denn noch immer nutzen viele Lkw auf dem Weg zum oder vom Gewerbegebiet die Route über Meller und Bahnhofstraße. Eine Verkehrszählung habe für die Bahnhofstraße einen Lkw-Anteil von 18 Prozent ergeben. „Das ist deutlich mehr als normal“, erklärte Manfred Motzek von der Verkehrsbehörde des Landkreises. Mehr aus Dissen im Netz

Entlastung

Viele der Lkw müssten nicht über die Bahnhofstraße fahren, sind die Vertreter von Landkreis, Stadt und Polizei überzeugt, die sich gestern vor Ort ein Bild von der neuen Beschilderung machten. Sie soll deshalb nicht nur zu mehr Sicherheit vor dem Kindergarten beitragen, sondern zugleich auch für eine Entlastung der Bahnhofstraße sorgen. Dabei ist ab sofort aus Richtung Bahnhofstraße die Durchfahrt durch die Meller Straße für Lkw über 3,5 Tonnen grundsätzlich untersagt.

Aus Richtung Osnabrücker Straße ist die Einfahrt nur noch für den Lieferverkehr erlaubt. Die Umfahrung der Meller Straße erfolgt über die Landesstraße 94 (Osnabrücker Straße/Niedersachsenring). Stichprobenartige Polizeikontrollen sollen gewährleisten, dass die neue Regelung auch eingehalten wird. Rund ein Jahr dauert die Testphase. „Dann werden wir sehen, ob sich die Änderung bewährt hat“, blickt Bürgermeister Hartmut Nümann voraus.


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