190000 Quadratmeter Asphalt Startschuss für letzte Etappe der A 33 Süd fällt

Ohne Pause: Die Arbeiten für den  Lückenschluss der A 33 zwischen Halle und Borgholzhausen sind voll im Plan. Foto: David EbenerOhne Pause: Die Arbeiten für den Lückenschluss der A 33 zwischen Halle und Borgholzhausen sind voll im Plan. Foto: David Ebener

Borgholzhausen. Die A 33 endet für die Niedersachsen in Borgholzhausen. Nachdem sich die Trassenbauer jahrelang aus Bielefeld nach Westen vorgearbeitet haben, beginnt der Autobahnbau jetzt auch in Dissens Nachbarstadt Borgholzhausen – die letzte Etappe für den Lückenschluss 2019.

Von der B 476 in Borgholzhausen bis zur L 782 in Halle sind es rund sieben Kilometer, aber die haben es in sich. Auf der Strecke werden 415000 Kubikmeter Erdmasse bewegt, 190000 Quadratmeter Fläche asphaltiert und 16 Kilometer Betonrohrleitungen gelegt, wie das „Aktionsbündnis A 33 sofort“ mitteilt. Die Trasse kostet 28 Millionen Euro.

15 Amphibientunnel

Darüber hinaus werden Rampen für sieben Brücken aufgeschüttet, fünf Regenrückhaltebecken angelegt sowie eine neue Brücke an der Oldendorfer Straße errichtet. Begonnen wird mit den Arbeiten an der Anschlussstelle in Borgholzhausen, wo zunächst ein acht Meter tiefer Einschnitt ausgebaggert wird, um die Baustelle einzurichten.

Neben den Straßenbauarbeiten entstehen auf der Trasse zwischen Borgholzhausen und der L 782 in Halle vier Kilometer Wildschutzzäune, 3,7 Kilometer Amphibienleiteinrichtungen und 15 Amphibientunnel.

Freie Fahrt Ende 2019

Laut der Regionalniederlassung von Straßen-NRW in Bielefeld soll das letzte Teilstück der A 33 Ende 2018 fertig sein und nach der Ausstattung mit Lärmschutzwänden, Straßenmarkierungen und der Beschilderung Ende 2019 für den Verkehr freigegeben werden.


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