Training der Verkehrswacht Kinder lernen in Dissen sicheres Radfahren

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Verkehrswacht-Mitglied Jörg Siefker erklärte dem 12-jährigen Pascal Hackling und der 9-jährigen Melissa Möller am Simulator, wie wichtig es ist, den Bremsweg des Fahrrads richtig einschätzen zu können. Foto: Susanne PohlmannVerkehrswacht-Mitglied Jörg Siefker erklärte dem 12-jährigen Pascal Hackling und der 9-jährigen Melissa Möller am Simulator, wie wichtig es ist, den Bremsweg des Fahrrads richtig einschätzen zu können. Foto: Susanne Pohlmann

Dissen. Die Verkehrswacht Bad Rothenfelde-Dissen e.V. hat am Samstagnachmittag wieder zum Sicherheitstraining „FahrRad … aber sicher!“ eingeladen, und es kamen viele Kinder mit ihren eigenen Fahrrädern, aber auch kleinere Kinder mit dem Roller, begleitet von ihren Eltern.

Unfälle vermeiden, fit sein für den Alltag, damit einem beim Fahrradfahren nichts passieren kann: Die einzelnen Stationen auf dem Platz vor der Turnhalle am Schulzentrum in Dissen waren so realistisch wie möglich aufgebaut worden, damit Kinder und Jugendliche ihre eigenen Fähigkeiten als Radfahrer testen und typische Gefahrensituationen erkennen konnten.

Fahren unter Alkoholeinfluss

Ganz praktisch konnten sie selbst erleben, wie schnell sie für einen Lkw-Fahrer in den gefährlichen „toten Winkel“ hineingeraten, aber auch, wie lang ein Bremsweg mit dem Fahrrad sein kann, wenn man einen Unfall vermeiden will. Auf dem Hindernisparcours mussten die jungen Radfahrer einen guten Gleichgewichtssinn haben, um heil anzukommen, und die älteren Kinder konnten mit der neuen „Rauschbrille“ herausfinden, welche Auswirkungen die angeblich so harmlosen Alkopops auf die Fahrtüchtigkeit haben.

Einführung in Erster Hilfe

Diese Station konnte die Verkehrswachtgruppe erstmals anbieten, denn die Simulationsbrille steht ihnen noch nicht lange zur Verfügung. Dazu gab es eine Einführung in Erster Hilfe, einen erfahrenen Blick auf die Verkehrssicherheit der Fahrräder und die wirklich eindrucksvolle Demonstration, warum es wichtig ist, einen Helm zu tragen. Anhand von Wassermelonen, die man auf den Asphalt fallen ließ, wurde schnell klar, dass der Kopf ähnlich wie die Melone mit einem Fahrradhelm geschützt ist. Ohne Helm zersprang die Melone in tausend Stücke und das rötliche herausquellende Fruchtfleisch ließ erahnen, wie es dem eigenen Kopf ohne Helm ergehen würde.

Flüchtlingsfamilien helfen mit

Besonders freute sich Lydia Schäfer, die Sprecherin der Verkehrswacht Bad Rothenfelde–Dissen, dass nicht nur einige Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern gekommen waren, um sich mit den Gefahren im Verkehrsalltag vertraut zu machen. Auch beim Aufbau hatten Flüchtlinge den ehrenamtlichen Verkehrsexperten in Zusammenarbeit mit der örtlichen Flüchtlingshilfe geholfen.

Damit bei all den ernsten Themen der Spaß nicht zu kurz kam, war auch der Clown Otty mit seiner lustigen Verkehrssicherheitsshow eingeladen worden. Mit Musik und Tanz machte er unterhaltsam darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, sich im Verkehr umsichtig zu verhalten.


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