Ein Pferd für Rosemarie Rieke Heimatbund ehrt Vorsitzende des Heimatvereins Dissen

Von Achim Köpp

Mit einem Niedersachsenpferd aus edlem Porzellan, das Bürgermeister Hartmut Nümann mitbrachte, würdigte der Heimatbund Osnabrücker Land e.V. das unermüdliche Engagement von Rosemarie Rieke für ihre Heimatstadt Dissen. Foto: Achim KöppMit einem Niedersachsenpferd aus edlem Porzellan, das Bürgermeister Hartmut Nümann mitbrachte, würdigte der Heimatbund Osnabrücker Land e.V. das unermüdliche Engagement von Rosemarie Rieke für ihre Heimatstadt Dissen. Foto: Achim Köpp

Dissen. Ein Niedersachsenpferd, kunstvoll gefertigt in der ehemaligen Herzoglich Braunschweigischen Porzellanmanufaktur zu Fürstenberg an der Weser, schmückt jetzt das Wohnzimmer von Rosemarie Rieke. Der Heimatbund Osnabrücker Land e.V. hat das Symbol und traditionelle Wappentier Niedersachsens der Vorsitzenden des Heimatvereins Dissen in Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements für die heimatkundlichen Belange ihrer Heimatstadt als Ehrengabe übermittelt.

In seiner Zweifachfunktion als Beisitzer im Vorstand des Heimatbundes Osnabrücker Land in Vertretung des verhinderten Vorsitzenden und als Bürgermeister der Stadt Dissen nahm Hartmut Nümann die Ehrung vor. Gelegenheit dazu gab ihm das Jahresabschlussessen des örtlichen Heimatvereins in der Gaststätte „Zum Keilerwirt“.

Nümann verband den Anlass mit der Übergabe eines durch die Dieter-Fuchs-Stiftung finanzierten Ölgemäldes des heimischen Malers Franz Kortejohann (1864– 1936) an Rieke.

Auf Vorschlag des Heimatvereins sei die Ehrung durch den Heimatbund erfolgt, machte Nümann in seiner Laudatio deutlich. „Rosemarie Rieke verantwortet seit Jahren erfolgreich die Geschicke des Heimatvereins“, führte er aus, „und engagiert sich unermüdlich und stetig im Bereich ihrer Heimatstadt“. Der von ihr geführte Heimatverein gestalte in vielfältiger Weise das kulturelle Leben mit, sei ein kompetenter Ansprechpartner und Beitragslieferant bei öffentlichen Veranstaltungen. Der Verein scheue sich nicht, Neuerungen aufzunehmen und umzusetzen.

„Ich nenne nur die Beteiligung am Stadtfest und am Zuckermarkt und die zahlreichen Ausstellungen zu aktuellen Themen in den Dissener Heimatstuben als herausragendes und lebendiges Beispiel“, fügte Nümann an und stellte abschließend fest: „Rosemarie Rieke hat sich um ihre Heimatstadt Dissen verdient gemacht!“