Schönheiten mit langen Ohren Jugend-Jungtier-Schau des Kreisverbandes erstmals in Dissen

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Eine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen haben im Kreisverband Osnabrück ihre Liebe zur Rassekaninchenzucht entdeckt. Zu den erfolgreichen Jungzüchtern gehörten am Wochenende Leonie Hülsmann und Felina Tiesmeyer (vorne von links). Ihnen und allen weiteren Preisträgern gratulierten (hinten von links) Schauleiter Josef Hülsmann, Kreisjugendleiter Detlev Voigtländer und der Landesvorsitzende Johann Vrielink. Foto: Petra RopersEine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen haben im Kreisverband Osnabrück ihre Liebe zur Rassekaninchenzucht entdeckt. Zu den erfolgreichen Jungzüchtern gehörten am Wochenende Leonie Hülsmann und Felina Tiesmeyer (vorne von links). Ihnen und allen weiteren Preisträgern gratulierten (hinten von links) Schauleiter Josef Hülsmann, Kreisjugendleiter Detlev Voigtländer und der Landesvorsitzende Johann Vrielink. Foto: Petra Ropers

Dissen. Sie nennen sich Thüringer, Wiener und Sachsen – und kommen doch alle aus dem Osnabrücker Land: Kaninchen in 40 Rassen und Farbschlägen warben am Wochenende in Dissen um die Gunst von Wertungsrichtern und Publikum. Zum ersten Mal empfahl sich der Rassekaninchenzuchtverein Dissen und Umgebung als Ausrichter der Kreis-Jugend-Jungtierschau mit angeschlossener Jungtierschau des Kreisverbandes.

Jungzüchter aus 12 der insgesamt 16 Mitgliedsvereine des Kreisverbandes folgten der Einladung, ihre schönsten Tiere zu präsentieren. Allein 100 der 250 vorgestellten Rassekaninchen stammten aus der Zucht und Pflege junger Kaninchenfreunde. „Das ist ein Erfolg, auf den ihr stolz sein könnt“, lobte Johann Vrielink, Vorsitzender des Landesverbandes, den ausrichtenden Verein, der selbst sieben Kinder und Jugendliche in seiner Jugendgruppe zählt.

Zu ihnen gehört die Zuchtgemeinschaft der Geschwister Hülsmann aus Bad Laer, die mit ihren Kleinsilber schwarz einen von zwölf Kreis-Jugend-Jungtier-Meistertiteln errang. Gratulationen zum Meistertitel nahmen auch Marco Honerkamp und die Zuchtgemeinschaft Laumann (beide Glandorf), Laura Beckmann (Melle), Marie Groß, Janniha Groß und Jan-Niklas Heuermann (alle Bad Essen), die Geschwister Tiesmeyer (Hilter), Gina Stefan (Wallenhorst), Leon Kowalik (Stemwede-Dielingen) und Timo Pohlmann (Füchtorf) entgegen.

Mit seinen Thüringer Kaninchen errang Timo Pohlmann zudem die Ehrenmedaille des Landesverbandes für die vier besten Tiere der gesamten Schau. Auch einen Landesverbands-Ehrenpreis nahm der Füchtorfer Jungzüchter entgegen. Weitere Ehrenpreise des Landesverbandes gingen an Niklas Böschmeyer (Vennermoor) sowie an Lydia Honerkamp und Klaus Dallmöller (beide Glandorf). Mit Ehrenpreisen des Kreisverbandes wurden Marco Honerkamp (Glandorf), die Geschwister Hülsmann (Bad Laer), Werner Lehser (Dissen) und Wolfgang Lüne (Hilter) ausgezeichnet.

Hinter den züchterischen Erfolgen steckt so manche Stunde engagierter Arbeit. Denn nur gut gepflegte Kaninchen aus sorgfältiger Haltung haben die Chance, die Wertungsrichter zu überzeugen. Beschaffenheit und Aussehen des Fells kommen dabei ebenso auf den Prüfstand wie der Körperbau oder rassespezifische Merkmale. Über die Arbeit der Wertungsrichter informierten sich am Samstagnachmittag auch die Kinder, die beim Ferienpass der Einladung zur Jungtier-Schau folgten.

Für ihr Engagement bei der Vorbereitung der Schau dankte Kreisjugendleiter Detlev Voigtländer zuvor den Dissener Züchtern und ihren Familien: „Sie bieten uns ein Paradebeispiel in Gastfreundschaft und Organisation.“ In eine ansprechend dekorierte Ausstellungshalle verwandelte sich dabei der Keller der Hugo-Homann-Sporthalle. Auf die Besucher wartete nach dem Bummel durch die Halle eine reich bestückte Cafeteria. Die Jungzüchter selbst schlugen auf der benachbarten Wiese während des Schauwochenendes ihr Zeltlager auf.

Für einen sportlichen Akzent sorgte die Kanin-Hop-Gruppe Osnabrück-West des Kreisverbandes. Bis zu 40 Zentimeter hohe Hürden nahmen die langohrigen Wettkämpfer auf dem 22 Meter langen Springparcours. Ein wenig Training gehört für die Kaninchen natürlich dazu. Sportlicher Druck ist ihren jungen Halterinnen allerdings fremd: „Die Kaninchen springen alle freiwillig“, betonte Schauleiter Josef Hülsmann.


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