Für eine Woche Deutsch tabu Realschule Dissen: Englisch-Projekt erfolgreich

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Große Freude über die Teilnahme-Zertifikate zum Abschluss der Englisch-Projektwoche in Dissen. Foto: Lisa Maria SchulteGroße Freude über die Teilnahme-Zertifikate zum Abschluss der Englisch-Projektwoche in Dissen. Foto: Lisa Maria Schulte

Dissen. Praktisch und mit Spaß Englisch lernen – bei der Englisch-Projektwoche unter der Leitung englischer Muttersprachler der Sprachlehrgruppe „lingua projects“ verbesserten 48 Schüler der siebten Klassen der Realschule Dissen ihre Englisch-Kenntnisse.

Die ganze Woche lang hieß es von morgens früh um 7.30 Uhr bis in den späten Nachmittag: English please! Ob beim Kochen, beim Sport oder bei einer Führung durch Bad Rothenfelde, bei der die Siebtklässler ihren englischen Lehrern die Sehenswürdigkeiten auf Englisch vorstellen mussten – Deutsch war für alle im Projekt tabu. Über die Woche studierten die Kinder zudem mehrere kurze Sketche und Mini-Theaterstücke ein, die sie am Freitag zum Abschluss der Projektwoche ihren Eltern und Mitschülern vorspielten.

Im vergangenen Jahr hatte die Realschule Dissen eine Projektwoche mit der Gruppe „lingua projects“ durchgeführt. Für die Schule sei das Konzept besonders deshalb sinnvoll, da die Kinder direkt und viel intensiver in die Sprache und in englischsprachige Kulturen eintauchen können, als dies im Unterricht möglich ist. „Die Schüler müssen hier sprechen. Das kostet zwar ein wenig Überwindung, bringt aber auch einen großen Lernzuwachs“, so Englischlehrerin Ute Sommer. Wie viel Spaß die Kinder an der Projektwoche hatten und wie sehr sie dabei profitierten, zeigte sich schnell: „Manche Schüler haben sogar zu Hause auf manche Fragen automatisch mit „Yes“ und „No“ geantwortet“, berichtete Sommer.

Auch die muttersprachlichen Lehrer waren mit dem Verlauf der Projektwoche zufrieden. „Die Kinder haben in den letzten Tagen wirklich viel erreicht, wobei neben den Englischkenntnissen auch das Gemeinschaftsgefühl gestiegen ist“, so John Montalto aus New York City, USA, und Mark Dennis aus Kanada. Irene Campbell: „Die Schüler können wirklich schon eine Menge für ihr Alter und haben voller Engagement mitgearbeitet.“


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