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Dissener Realschüler übergeben Scheck vom Criminal Dinner Intrigen und Kulinarisches

Von Achim Köpp

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Die stolze Summe von zusammen 3470 Euro erbrachte der Erlös der ersten Krimi-Nacht mit dem Titel „Criminal Dinner“ in der Realschule Dissen. Foto: Achim KöppDie stolze Summe von zusammen 3470 Euro erbrachte der Erlös der ersten Krimi-Nacht mit dem Titel „Criminal Dinner“ in der Realschule Dissen. Foto: Achim Köpp

Dissen. „Crime doesn’t pay“ – so urteilte schon vor 80 Jahren und früher Amerika über New Yorker Verbrechergangs und ihre trüben Machenschaften. Dass sich jedoch die Mischung „Intrigen, Mord und Kulinarisches“ durchaus – wenn auch anders gemeint – „lohnt“, dafür erbrachte die im Februar von der Theater-AG gemeinsam mit der Stiftung Dissen veranstaltete Krimi-Nacht in der Dissener Realschule den Beweis.

„Criminal Dinner“ hieß der Abend, den Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn unter dem Titel „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ in vier Akten auf der Bühne bestritten, während drunten im Saal bei zwei Aufführungen 240 Gäste zwischen Intrigen innerhalb der feinen Gesellschaft und sogar Mord fürstlich schlemmen durften.

Eine ganz ungewöhnliche Kombination, die allerdings einen guten Zweck erfüllte, da der finanzielle Erlös sozialen und schulischen Zwecken zugeführt werden sollte.

Insgesamt 3470 Euro kamen so aus dem Kartenverkauf sowie von Sponsoren und mit Unterstützung der Sektion Osnabrück des Verbandes der Köche Deutschlands zusammen, worüber sich nicht nur Kerstin Krupp als Ideengeberin und Mitglied des Stiftungsvorstandes gemeinsam mit Pastor Erik Neumann und Stefanie Hörning sowie Sylvia Peters und Anika Wellmann als Leiterinnen der Theater AG freuten.

Auch die jungen Akteure, die zuvor ein halbes Jahr Schauspielunterricht genommen hatten, präsentierten stolz die großen Schecks, die nun mit je 1735 Euro an die Jugend der evangelischen Mauritius-Kirchengemeinde sowie an die Realschule gehen. So wurde also doch noch „G(e)old“ aus dem, was im Krimi zuvor so glänzte. Ob es zu einer weiteren Krimi-Nacht in ein, zwei Jahren kommt, die Frage mochte Kerstin Krupp nicht bejahen, möglich wäre es aber schon – bei dem Spaß, den die jungen Schauspieler hatten, sowie dem finanziellen Erfolg.


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