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Freie evangelische Gemeinde Dissen besteht seit zehn Jahren Eine große Familie feiert Geburtstag

Von Achim Köpp

Feier zum zehnjährigen Bestehen der FeG Dissen: FeG-Bundessekretär Bernd Kanwischer aus Exter, Ralf Dreher, Christa Pille, Rita Koschmieder, Bürgermeister Georg Majerski, Wolfgang Gerheim und Pastor Erik Neumann. Foto: Achim KöppFeier zum zehnjährigen Bestehen der FeG Dissen: FeG-Bundessekretär Bernd Kanwischer aus Exter, Ralf Dreher, Christa Pille, Rita Koschmieder, Bürgermeister Georg Majerski, Wolfgang Gerheim und Pastor Erik Neumann. Foto: Achim Köpp

Dissen. „Wir sind eine Familie“, sagt Rita Koschmieder. Zusammen mit Ralf Dreher und Wolfgang Gerheim leitet sie die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Dissen. Die „Familie“, das sind aktuell 40 Erwachsene und ebenso viele Kinder, die jetzt mit einem Festgottesdienst im Beisein von Ehrengästen im Gemeindehaus an der Karl-Wilhelm-Straße das zehnjährige Bestehen ihrer Religionsgemeinschaft feierten.

Die Gründung der FeG Dissen geht auf den 1. Januar 2000 zurück. Hauskreise jedoch, deren Mitglieder verschiedenen Gemeinden angehörten wie der Baptistengemeinde Melle, der Freien evangelischen Gemeinde Halle/Westfalen und der Gemeinde der Christen „Ecclesia“ Bielefeld, gab es in Dissen schon viele Jahre zuvor. Durch immer engere Beziehungen untereinander entstand dann die Idee, vor Ort eine Gemeinde zu gründen.

So gab es 1999 mehrere Treffen, bei denen die Grundlagen für die Entstehung der FeG Dissen gelegt wurden. Dazu zählte auch die Entscheidung, als Gemeinde nicht allein zu bleiben, sondern sich dem Bund Freier evangelischer Gemeinden KdöR anzuschließen. 17 Mitglieder bekannten sich damals zu der Neugründung, heute sind es 40, von denen die meisten in Dissen, aber auch in Bad Rothenfelde, Hilter, Bad Laer oder Borgholzhausen wohnen.

Zunächst feierte man die Gottesdienste in den Räumlichkeiten der FeG Halle, jedoch fand man schon im April 2000 ein Zuhause im Telekomgebäude an der Karl-Wilhelm-Straße, das kurz darauf erworben wurde. Seitdem ist durch beispiellosen ehrenamtlichen Einsatz der FeG-Mitglieder aus dem ehemals schmucklosen Werkgebäude ein repräsentatives Gemeindehaus auf 5200 Quadratmeter Grundstück entstanden, das höchste Anerkennung verdient.

„Einen Pastor können wir uns wegen der geringen Mitgliederzahl aus finanziellen Gründen nicht leisten, wir leben ausschließlich von eigenem Spendenaufkommen. So kommen zu den Gottesdiensten Gastprediger, während einer von uns die Moderation übernimmt“, erläuterte das Leitungstrio. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten werden für junge und alte Mitglieder viele Angebote in Kinder- und Seniorengruppen vorgehalten. Auch kommen die Mitglieder zu Bibelgesprächskreisen zusammen. Besonderen Wert legt die FeG auf ein harmonisches Miteinander und freundschaftliche Beziehungen zur evangelischen Mauritiusgemeinde sowie zur katholischen St.-Elisabeth-Gemeinde, die jetzt bei der Zehnjahrfeier durch Pastor Erik Neumann und Christa Pille vertreten waren. Wie auch Bürgermeister Georg Majerski lobten sie das Engagement der FeG innerhalb der Gesellschaft und übermittelten Glückwünsche.. Majerski wies auf die Teilnahme der FeG unter anderem beim Stadtfest hin: „In den zehn Jahren sind Sie zu einem echten Dissener Kind herangewachsen.“


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