Lärm soll gering gehalten werden Abrissarbeiten am Krankenhaus in Dissen beginnen kommende Woche

Anfang Dezember beginnen die Abbrucharbeiten am Dissener Krankenhaus. Foto: Achim KöppAnfang Dezember beginnen die Abbrucharbeiten am Dissener Krankenhaus. Foto: Achim Köpp

Dissen. In der kommenden Woche beginnen die Abrissarbeiten am ehemaligen Dissener Krankenhaus. Der Lärm soll möglichst gering gehalten werden. Deshalb ruhen die Arbeiten auch während der Weihnachtszeit.

Das Baugelände ist inzwischen komplett abgesperrt, wie die Oleg Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft gemeinsam mit der ausführenden Firma Moß Abbruch-Erdbau-Recycling GmbH & Co. KG mitteilt. So soll ein reibungsloser Ablauf des Abbruchs des ehemaligen Krankenhauses gewährleistet werden. „Wir haben versucht, bei allen Planungen die Belange der Anwohner zu berücksichtigen und Lärm sowie andere Emissionen möglichst gering zu halten“, wird Susanne Menke, Prokuristin der Oleg, in einer Mitteilung zitiert. Die Oleg hatte im Herbst 2018 die Grundstücke vom Klinikum Osnabrück sowie der OBG erworben und entwickelt das Gebiet. (Weiterlesen: Wie geht es weiter mit dem Gelände am früheren Albertinenkrankenhaus in Dissen?)

Weihnachten ruhen die Arbeiten

Der Abbruch beginnt am Montag, 2. Dezember. Von montags bis donnerstags laufen die Arbeiten jeweils zwischen 7 und 18 Uhr, freitags von 6.30 bis 14 Uhr. In der Zeit zwischen dem 18. Dezember und dem 6. Januar ruhen die Arbeiten. „Das war uns sehr wichtig, denn viele Anwohner freuen sich auf ein entspanntes Weihnachtsfest und erwarten rund um die Feiertage und zum Jahreswechsel Gäste. Diese Zeit soll deshalb nicht von einer aktiven Baustelle gestört werden“, so der Dissener Bauamtsleiter Heinrich Kocks.

Begonnen wird mit der Schadstoffsanierung der ersten Abbruchgebäude, das heißt bei der ehemaligen Rettungswache, dem Isolierhaus, der Leichenhalle sowie diversen Kleingebäuden. Im Vorfeld seien die Gebäude umfassend auf Schadstoffe untersucht worden, um festzustellen, ob und wo es Materialien gibt, für die spezielle Entsorgungsauflagen gelten. Ein Fachunternehmen ist laut Mitteilung vor Ort, um die schadstofftechnische Abnahme durchzuführen. „Ohne diese Abnahme wird es keinen Abbruch der Gebäude geben“, wird Sebastian Bothe von der Firma Moß zitiert.

Im zweiten Schritt erfolgt die Schadstoffsanierung des Krankenhauskomplexes bis zur Abnahme der Fachfifma. Da diese Arbeiten zeitintensiv seien, starte der Abbruch des Klinikkomplex samt der vorhandenen Keller erst im kommenden Jahr.


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